Industrie 4.0 in Bayern: Vom Start-up zum Weltmarktführer Frank Herzog, CEO und Gründer von Concept Laser, revolutionierte mit dem metallbasierten 3D-Druck die additive Fertigung und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung vieler Industriebereiche. Erfahren Sie im Video, warum sein Unternehmen am Standort Bayern zum Weltmarktführer aufsteigen konnte. Weiterlesen
Industrie 4.0 in Bayern: Großes Potential für Digital-Unternehmen In der zweiten Folge unseres #bytevaria talks erklärt Dr. Carlos Härtel, ehem. CEO von GE Global Research in Deutschland und Österreich, von welchen Vorteilen Unternehmen im Zeitalter der vierten Industriellen Revolution profitieren und was den Freistaat zur richtigen Umgebung dafür macht. Video anschauen

#bytevaria – Internet of Things & Industrie 4.0 in Bayern

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Katrin Beck

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Industrie 4.0: Bayerns Unternehmen an der Spitze der Innovation

Unternehmen aller Anwenderindustrien sind in Bayern ansässig und tragen mehr als ein Viertel zur Gesamtwertschöpfung des Freistaates bei. In Zeiten der Digitalisierung bedeutet das für diese Unternehmen, dass ihre Produktionsprozesse einem massiven Wandel unterliegen. Unter den Stichworten Industrie 4.0, Internet der Dinge oder Smart Factory entstehen neue Maßstäbe. Durch die Vernetzung der Produktion können Abläufe optimiert und damit Kosten und Zeit eingespart werden. Neue Fertigungsmethoden erlauben hochkomplexe und individuell konstruierte Bauteile und Produkte. Auch in Puncto Qualität und Sicherheit bringt die Digitalisierung enorme Vorteile.

IoT, 3D-Druck und mehr: Digitalisierung bringt Industrie voran

Dass Bayern für Industriedienstleister und -unternehmen ein attraktiver Innovationsstandort ist, untermauern zahlreiche Beispiele: IBM Watson, Microsoft mit seinem IoT & AI Insider Lab, VW mit dem VW Data Lab oder etwa Intel, Huawei und Siemens. Für die Unternehmen sind unter anderem die unmittelbare Nähe zu potenziellen Kunden, zahlreiche Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie der Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern von Vorteil. Der Status als Top ICT-Standort in Europa, die Vernetzung mit der bereits ansässigen Wirtschaft und Politik sowie die Digitalisierungsoffensive des Freistaates sind ebenfalls Argumente, sich hier anzusiedeln.

Doch nicht nur mit IoT Labs oder Entwicklungszentren arbeitet die bayerische Wirtschaft am Puls der Zeit, auch Unternehmen zeigen im Einsatz, was Industrie 4.0-Konzepte heute schon alles leisten können. Dazu gehören unter anderem:

Bayern stark in Produktion 4.0

Darüber hinaus bietet Bayern großen Innovationsraum für nationale und internationale Start-ups, die dringend benötigte Lösungen bereitstellen, sowie für Unternehmen, die die Gründer finanziell und strategisch fördern. Ein Beispiel hierfür ist die BMW Start-up Garage: Start-ups mit innovativen, aber noch nicht marktreifen Konzepten erhalten Unterstützung bei der Entwicklung und Vermarktung ihrer Produkte. Die Venture Capital Gesellschaft BMW i Ventures sorgt bei Bedarf für die weitere Finanzierung. Mit dieser Symbiose zwischen Innovation und Anwendern gilt der Freistaat als ideales Umfeld für Industrie 4.0.

Großes Potential für Start-ups

Auch Beispiele bereits erfolgreicher Start-ups wie ProGlove, Konux und Magazino untermauern die gute Zusammenarbeit zwischen innovativen Start-ups und global tätigen bayerischen Industriekonzernen. Aber nicht nur die Unternehmen unterstützen Start-ups, auch über 50 Gründerzentren im Freistaat, die in allen bayerischen Regionen kontinuierlich ausgebaut werden, helfen den Jungunternehmen. Dabei leisten insbesondere Zentren mit Hightech-Werkstätten – auch Makerspace oder FabLab genannt – einen wertvollen Beitrag zur Förderung von Gründern im Bereich Industrie 4.0. So verfügen zum Beispiel das brigk Ingolstadt, das ZDI Würzburg, der Innovationspark Augsburg und die UnternehmerTUM in München über eigene FabLabs. Die Gründerzentren sind Partner des Ois Easy Start-up Package, mit dem Invest in Bavaria internationale Start-ups bei der Ansiedlung in Bayern unterstützt – vom kostenlosen Co-Working Space über Unterstützung bei Formalitäten und Visafragen bis hin zu wertvollen Kontakten zu potentiellen Kunden und Partnern.

Neue Technologien dank Cross-Industry-Innovation

Auch das Thema Cross-Industry-Innovation spielt für die Anwenderindustrie eine wichtige Rolle. Denn warum sollten Unternehmen und Start-ups auf das kreative Potential anderer Branchen in der eigenen Innovationsphase verzichten, wenn durch eine Vernetzung über die Grenzen der eigenen Branche hinaus effiziente Partnerschaften entstehen können? Durch die ausgeprägte Branchenvielfalt sowie dem Mix aus traditionellen Unternehmen und disruptiv ausgerichteten Start-ups ergeben sich beste Vorrausetzung für Cross-Industry-Innovation in Bayern.

Zahlreiche Forschungseinrichtungen und -initiativen sorgen durch ihre Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zusätzlich für branchenübergreifende Impulse. So entsteht etwa mit dem Zentrum Digitalisierung Bayern (ZD.B) ein durch die bayerische Staatsregierung gefördertes Netzwerk im Freistaat. Ziel ist es, durch die Vernetzung von Forschungseinrichtungen mit Unternehmen, Hochschulen und Gründerzentren Synergien zu schaffen und damit die Digitalisierung im Freistaat in unterschiedlichsten Bereichen voranzutreiben.

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27 % Industrieanteil an der Gesamtwertschöpfung in Bayern

Die bayerische Wirtschaft boomt und das hat sie nicht zuletzt einem starken Motor aus zahlreichen erfolgreichen Unternehmen aller Industriebereiche zu verdanken.

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