Tech-Konzerne in Bayern – Global Player neben bayerischen Unternehmen

Bayern zeichnet sich als attraktiver Wirtschaftsstandort aus, der im Technologie-Bereich einer der führenden Deutschlands ist. Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen arbeiten an innovativen Technologien und ebnen den Weg für Kooperationen im Bereich Cross-Industry-Innovation. Deshalb zieht es neben Start-ups auch stetig mehr internationale Tech-Unternehmen nach Bayern. Welche Firmen haben ihren Sitz im Freistaat und wie wirken sie sich auf lokale Entwicklungen aus? Mehr dazu erfahren Sie hier.

Bayerische Tech-Konzerne profitieren von ihrem Standort 

Unternehmen verschiedener Branchen prägen Bayerns Wirtschaft mit Innovationen aus diversen Fachbereichen. In der Industrie Bayerns entstehen zudem viele Kontaktpunkte zwischen Konzernen mit unterschiedlichem Fokus – die daraus entstehenden Cross-Industry-Innovationen bündeln branchenübergreifendes Fachwissen und bringen disruptive Ideen hervor. Dieses Phänomen findet sich in hohem Ausmaß bei Tech-Unternehmen wieder. Dabei kommt es zu einer Art Schneeball-Effekt, der technologische Entwicklungen besonders stark vorantreibt.

Ein gutes Beispiel liefert die Landeshauptstadt München. Viele große Namen in der Tech-Branche eröffneten hier Zweigstellen. Dadurch zieht es kleinere und mittelständische Unternehmen an, die etwa vom Einfluss Googles profitieren möchten. So entwickelte sich der Großraum München zu einem Standort für IT, Mikroelektronik und Hightech, der in Anlehnung an das Silicon Valley inoffiziell als Isar Valley bezeichnet wird. Die Technische Universität München (TUM) sieht die bayerische Landeshauptstadt als wichtigsten IT-Standort in ganz Deutschland. Tech-Unternehmen in München profitieren von einem elaborierten Netzwerk mit großen internationalen Konzernen wie Apple, Huawei, IBM oder Microsoft

Siemens brachte den Stein ins Rollen

Seit 1949 hat Siemens seinen Sitz in München. In den 1950er-Jahren begann das Unternehmen eine Expansion in die Computer- und Halbleiter-Branche. Als einer der größten Arbeit- und Auftraggeber in Deutschland hat der Tech-Konzern beträchtlich zur Technologieorientierung Bayerns beigetragen. Heute verfügt Bayern über ein ausgebautes Netzwerk an Tech-Unternehmen und unterstützt aktiv die Förderung neuer Gründungen in diesem Bereich. Weiterhin verfolgt der Freistaat mit der Hightech Agenda Bayern eine aktive Technologiepolitik, welche die Erforschung von zukunftsträchtigen Technologien wie Künstliche Intelligenz und Supertech fördert.

Infineon richtet den Blick auf nachhaltige Lösungen

1999 gliederte Siemens die Halbleiterproduktion aus und gründete damit die Infineon Technologies AG. Der Standort in Regensburg (Oberpfalz) ist dabei Innovationsfabrik und Hightech-Produktionsstandort in einem: Er ist weltweit der einzige Standort, der über Entwicklung und Fertigung sowohl im Bereich der Chip-, als auch in der Gehäusetechnologie verfügt. Halbleiter- und Systemlösungen für Energie-Effizienz, Mobilität und Sicherheit richten sich nach den Fokus-Themen der heutigen Zeit.

IBM und der Supercomputer Watson

Der amerikanische Softwaregigant IBM verlagerte 2016 seine Forschungszentrale für das Internet der Dinge (IoT) nach Schwabing in München Der Grund dafür findet sich bei Betrachtung der attraktiven Standortfaktoren: „Universitäten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, und hier gibt es die besten Talente und kreativen Köpfe.“ – so Martina Koederitz, ehemalige Vorsitzende der Geschäftsführung von IBM Deutschland. Der im IBM Watson Center in München befindliche Supercomputer Watson dient zudem der weiteren Erforschung Künstlicher Intelligenz.

Kontron als internationaler Anbieter von Embedded Computer Technologie (ECT)

Kontron aus Augsburg (Schwaben) bietet über ein Portfolio aus Hardware, Middleware und Services sichere Lösungen in den Bereichen Internet der Dinge und Industrie 4.0 an. Mit seinen Produkten auf Basis zuverlässiger Embedded-Technologien ermöglicht Kontron branchenübergreifende innovative Anwendungen. Kunden profitieren von der Langlebigkeit der Produkte und einer schnellen Markteinführung. Besonders interessiert ist das Unternehmen an den Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz und Embedded Motherboards in Gesundheitswesen und Medizin.

REHAU forscht für nachhaltige Mobilität

REHAU gilt als einer der führenden Verarbeiter für Kunststoffe und Polymer-Lösungen in den Bereichen Energie-Effizienz, Regenerative Energien, Future Mobility und Living. Der Sitz in Rehau (Oberfranken) verantwortet u.a. die Entwicklung eines modularen Batteriekonzepts für Elektrofahrzeuge.

IT-Lösungen von DATEV

Besonders in Sachen Finanzen spielt DATEV eine große Rolle. Das Unternehmen aus Nürnberg (Mittelfranken) bietet Softwarelösungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte. Ganz im Geiste der bayerischen Digitalisierung vereinfacht DATEV bürokratische Vorgänge mit einer digitalen Alternative.

VINTIN erleichtert die Digitalisierung

An die Digitalisierungspolitik anknüpfend verbindet VINTIN aus Sennfeld (Unterfranken) alle nötigen Kompetenzen für eine erfolgreiche digitale Transformation von Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen. VINTIN bereitet seine Kunden auf eine digitale Zukunft vor und hilft ihnen, Wettbewerbsvorteile zu erringen.

Der richtige Standort ist der Schlüssel zum Erfolg

Immer häufiger gründen internationale Tech-Konzerne eine Zweigstelle in Bayern. Sie profitieren dadurch von einem Standort, der maßgeblich zu ihrem Erfolg beiträgt. Die Standortsuche in Bayern bietet viele Möglichkeiten – gerne helfen wir bei Invest in Bavaria Ihnen direkt dabei, den für Sie perfekten Unternehmenssitz im Freistaat zu finden. Unser Service ist kostenlos und reicht von allgemeinen Informationen zur Ansiedlung, bis zur konkreten Beratung und Hilfestellung bei der Umsetzung.