Global Start-up Ecosystem Report 2018: München spielt in der ersten Liga

München wird in der weltweit wichtigsten Start-up Ökosystem Studie als deutscher Top-Standort von globaler Bedeutung hervorgehoben. Im „Healthcare and Life Sciences“-Sektor – bestehend aus über 350 Münchener Unternehmen – sowie in den Bereichen FinTech und Mobility/Advanced Manufacturing/Robotics werden dem Standort hervorragende Qualitäten zugeschrieben.

Der Global Start-up Ecosystem Report basiert auf der weltweit größten primären Daten-Erhebung zur Start-up Ökosystemforschung „Voice of the Entrepreneur“ und bietet einen Einblick in über 60 Ökosysteme. Insgesamt wurden Daten von über 10.000 GründerInnen in 45 Städten erhoben – darunter auch Münchener Start-ups wie z.B. Flixbus.

Durch eine Analyse sowohl von Start-ups, die im jeweiligen Ökosystem entstanden sind, als auch der traditionellen ökonomischen Standortvorteile, identifiziert die Studie Branchen, in denen ein Ökosystem hervorragend positioniert ist und das größte Potenzial hat, sich dynamisch weiterzuentwickeln. Der Standort München hat die Autoren offensichtlich gleich in mehrfacher Hinsicht überzeugt.

Vorteile des Münchener Ökosystems


Dr. Wolfgang Hübschle, Leiter von Invest in Bavaria, der Ansiedlungsagentur des Freistaats Bayern, nennt hierfür einige Gründe: „Das Zusammenspiel zwischen etablierten DAX-Konzernen, spezialisierten Hidden Champions und innovativen Start-ups ist einzigartig und sorgt branchenübergreifend für ein dynamisches Umfeld. Gerade im Hinblick auf Cross-Industry-Innovations bietet München ein von Diversifikation geprägtes Start-up-Ökosystem, von welchem alle beteiligten Akteure gleichermaßen profitieren. Neben finanziellen und personellen Ressourcen sowie Know-how profitieren die jungen Start-ups von vielversprechenden Kooperationen mit Forschung und Industrie. Dank starker Absatzmärkte in direkter Nachbarschaft arbeiten die jungen Firmen in München deutlich schneller profitabel als in anderen Ökosystemen.“

So wird das Münchener Start-up-Ökosystem nicht nur von über hundert Support-Organisationen wie Start-up-Inkubatoren, Acceleratoren, Entrepreneurship-Programmen, Co-Working Spaces, Coding Schools und Maker Spaces unterstützt, sondern es herrscht darüber hinaus eine offene Innovationskultur, die Start-ups mit Universitäten und etablierten Unternehmen verbindet. Hierbei spielen die Ludwig-Maximilians-Universität, die Technische Universität und die Hochschule München mit ihren Entrepreneurship Centern eine zentrale Rolle. Nicht zuletzt punktet München mit seiner hohen Lebensqualität und seinem vielfältigen Kultur- und Freizeitangebot.

Mitglieder des Start-up Genome München Konsortiums sind die Stadt München, die IHK München und Oberbayern, Invest in Bavaria, das LMU Entrepreneurship Center, Munich Startup, UnternehmerTUM sowie das Strascheg Center for Entrepreneurship.

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