Staatsregierung verstärkt Förderung von Virtual Reality in Bayern

Virtual, Augmented und Extended Reality sind längst im Alltag angekommen. Auch im Freistaat spielen diese innovativen Technologien bereits eine wichtige Rolle. Ab sofort werden deshalb jährlich 1,5 Millionen Euro zusätzlich in die Förderung der Digitalisierung in Bayern investiert. Das geschieht in Form von drei XR Hubs in München, Nürnberg und Würzburg.

XR Hubs sollen VR in Unternehmen etablieren

Der Ingolstadter Autobauer Audi macht vor, wie VR im Unternehmen integriert werden kann: In seinen Flagship-Stores können sich Kunden mittels VR-Brille ihre online zusammengestellten Autos in 3D anschauen, bevor diese überhaupt gebaut werden. Auch IKEA nutzt das Potential von VR: Im „VR-Showroom“ können Kunden sich ihr Zimmer mit beliebigen IKEA-Möbeln ausstatten und digital erkunden, was in der Realität gefallen soll. Seit Februar 2019 können Feuerwehrleute aus dem Landkreis Cham dank VR Einsätze  üben und Trainings absolvieren, ohne dass es tatsächlich brennen muss. Damit noch mehr Unternehmen und Einrichtungen von den innovativen Möglichkeiten profitieren können, schafft der Freistaat Bayern in Würzburg, München und Nürnberg jetzt drei XR Hubs. In diesen Zentren sollen Anwendungen aus dem XR-Bereich für wirtschaftliche Anwendungen erprobt und etabliert werden.

Angesichts solcher Möglichkeiten ist die jetzt erweiterte Förderung keine Überraschung. Am 18. Oktober 2019 wurde der erste Förderbescheid für den XR Hub München auf der Augmented World Expo Europe überreicht. Damit ist der Startschuss für das erste der drei Innovationszentren gegeben. 
 

Digitalisierung bereits in Bayern angekommen

Schon seit einigen Jahren berichten wir immer wieder über die Innovationen, die in Bayern in den Bereichen von AR und VR geschaffen werden. In unserem Magazin für Cross-Industry-Innovation #bytevaria – Augmented und Virtual Reality in Bayern finden Sie stets aktuelle Berichte über die neuesten Ereignisse aus dem XR-Bereich im Freistaat.