Nürnberg und München: führende Wachstumsmetropolen in Deutschland

Das amerikanische Brookings Institut hat zusammen mit der renommierten US-Bank JPMorgan Chase in seiner aktuellen Studie die stärksten Wachstumsmetropolen Deutschlands gekürt: Sie heißen Nürnberg und München und setzen sich dank überdurchschnittlicher Entwicklung klar vom bundesdeutschen Trend ab.

Laut der jetzt veröffentlichten Studie besetzen Nürnberg und München das Spitzenfeld: Sie erzielen mit knapp 2 Prozent Wirtschaftswachstum ein Ergebnis deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Bundesregierung geht in ihrer Herbstprognose nur noch von einem Wachstum von 1,2 statt 1,8 Prozent aus. Frankfurt, Köln-Düsseldorf und Berlin liegen darunter. Generell variiert die Wirtschaftsleistung unter den 14 größten Metropolregionen Deutschlands sehr stark.

Rasantes Expansionstempo
Das deutliche Ergebnis im Ranking überrascht Experten keineswegs. Schon seit 2000 sind Nürnberg und München die am schnellsten wachsenden Metropolregionen Deutschlands. Beide schöpfen ihre wirtschaftliche Stärke aus dem globalen Wettbewerbsvorsprung im industriellen Sektor. Sowohl in München als auch in Nürnberg wurde das Wachstum vor allem durch einen Anstieg in der Industrieproduktion erzielt. Trotz aller Unwägbarkeiten angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands und der weltweiten Konjunkturschwankungen: Bayerns Vorsprung in der Produktion ist und bleibt ein starker Wettbewerbsvorteil.
 
Schulterschluss für mehr Kooperation
Eine Delegation vom renommierten Brookings Institute war im Rahmen der Global Cities Initiative (GCI) im November zu Besuch in Bayern. Ziel war, sich vor Ort ein Bild über die Erfolgsfaktoren zu machen, die München und Nürnberg auszeichnen. 

Die Teilnehmer wurden unter anderem von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und dem US-Botschafter John B. Emerson empfangen. 

Die Ergebnisse für München finden Sie hier zusammengefasst.