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Silicon Valley, Tel Aviv oder Berlin? Eine Bayerische Gründerstory!

Seit drei Jahren arbeiten wir schon an unserer Blogbox. Ob es uns in einer anderen Stadt auch so geben würde, bezweifle ich. Ich möchte hier kurz die Punkte aufführen, die unser Leben als Start-up in München beträchtlich einfacher gemacht haben.

5 Freunde und eine Blogbox: Die Gründer des Münchener Start-ups
5 Freunde und eine Blogbox: Die Gründer des Münchener Start-ups

 

1. Viel Talent

München hat drei sehr gute und große Universitäten und Hochschulen und unzählig kleine. Von Anfang an haben wir diese Vielfalt genutzt. Angefangen haben wir zu fünft: Zwei Informatiker von der LMU, einen Designer von der Hochschule München, mich als Wirtschaftswissenschaftler von TU München und einen Journalisten von der deutschen Journalistenschule. Nach der Gründung haben wir unsere offenen Stellen immer zügig mit guten Leuten direkt von der Uni besetzen können.

 

2. Unterstützende Institutionen

Blogbox würde es gar nicht geben, wenn wir nicht von Beginn an von verschiedenen Institutionen unterstützt worden wären. Kurz nach der Formulierung unserer Anfangsidee nahm uns das LMU Entrepreneurship Center in sein Förderprogramm auf. So kamen wir zu unserem ersten Büro und hatten – was noch viel wichtiger war – die Bestätigung, dass wir nicht nur unseren eigenen verrückten Hirngespinsten nachjagten. Überhaupt haben wir den Institutionen der LMU viel zu verdanken: Der Spin-Off-Service hat uns bei der Bewerbung zum EXIST Gründerstipendium großartig unterstützt und auch danach sehr kompetent betreut. Die anderen großen Hochschulen haben mit dem Strascheg Center (Hochschule München) und der UnternehmerTUM (TU München) ähnlich ambitionierte Betreuer.
Doch nicht nur die Hochschulen haben uns frischgebackene Gründer gefördert: BayStart-up hat uns bei der Suche nach Investoren unterstützt und die IHK München hat uns mit dem Mittelstand vernetzt.

 

3. Lebendige Start-up-Szene

Ich kenne weder die Start-up-Szene im Silicon Valley, noch die in Berlin oder die in Tel Aviv – darum weiß ich auch nicht, um wie viel grüner das Gras dort ist. Was ich aber weiß: Die Start-up-Szene in München gefällt mir. Man kennt sich, man mag sich, man hilft sich.
Für alle Veranstaltungsfreunde ist München auch der Traum. Jeden Tag gibt es etwas für Start-up-Enthusiasten, wie die Entrepreneur’s Night, die Ideenjam, diverse Meetups, Bits &Pretzel, etc. Wir haben an der Start-up Demo Night sogar einmal einen Kunden von uns kennengelernt.

 

4. Große Wirtschaftskraft

Gerade für B2B-Start-ups ist München ein Traum: Viele potenzielle und zahlungskräftige Kunden warten vor der Haustüre. Uns hat das unheimlich geholfen: Gerade als wir zu Beginn unser Geschäftsmodell ausgetestet haben, konnten wir als „Nachbar“ leichter einen ersten Termin bekommen. Und wenn wir unsere Kunden einfach einmal besuchen können, macht das die Kundenbeziehung angenehmer.

Mindestens diese vier objektiven Punkte sprechen für uns dafür, mit der eigenen Firma in München zu beginnen. Dazu kommen natürlich auch die ganz persönlichen Gründe: Wir alle sind im Süden Deutschlands groß geworden, fühlen uns hier wohl und genießen die Nähe zu Bergen und Seen.