Besuch der Siemens Smart Factory in Ansbach mit dem Japan Club München – Mitokai

Das Schlagwort „Industrie 4.0“ steht bekanntlich für die „Vierte industrielle Revolution“, die die Vernetzung von Personen, Dingen und Maschinen vorantreibt. Deutschland setzte den neuen industriellen Trend und gilt in dieser Hinsicht für viele Länder als Vorbild – auch für Japan.

Um auf globaler Ebene wettbewerbsfähig zu bleiben, ist Japan – genauso wie Deutschland – auf ständige Erneuerung und Optimierung der Produktionsprozesse angewiesen. Vor diesem Hintergrund ist das Interesse am Thema „Industrie 4.0“ sehr groß bei den japanischen Unternehmen – auch und vor allem bei denen, die sich in Bayern bereits angesiedelt haben.

 

Aber was versteht man unter dem Begriff „Industrie 4.0“? Antworten lieferte ein Seminar mit dem Japanischen Journalisten Toru Kumagai, das im Oktober 2015 für japanische Firmenvertreter in Bayern organisiert wurde. Nach der Theorie folgte dann die Praxis. Am 12. Juli 2016 fand eine Werksbesichtigung von Siemens Smart Factory in Ansbach in Zusammenarbeit mit dem Japan Club München - Mitokai (Firmenmitglied) statt. Das Siemens-Werk für Industriesteuerungen im bayerischen Amberg gilt nämlich als eines der modernsten Werke weltweit.

 

Die japanischen Teilnehmer erhielten spannende Einblicke in „die Fabrik der Zukunft“ und waren begeistert von der Effizienz, Wirtschaftlichkeit und vor allem von der Sauberkeit der Smart Factory. Insbesondere stießen die Stichpunkte: „Desaster-Management“ und „Qualitäts-Sicherung“ bei den japanischen Unternehmen auf großes Interesse. Für ein Land wie Japan, das mit vielen Naturkatastrophen zu kämpfen hat, sind es zukunftsweisende Themen.

Fotos von der Veranstaltung finden Sie in unserer Mediathek.