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Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner besucht China

Aigner: „Wir wollen noch mehr chinesische Unternehmen für ein Engagement in Bayern gewinnen“

MÜNCHEN / SHANDONG / GUANGDONG   Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner reist heute mit einer 25-köpfigen Delegation nach China. Die Ministerin wird die aufstrebenden Provinzen Shandong und Guangdong besuchen und dort auch politische Gespräche über eine Vertiefung der bestehenden Partnerschaften führen. Aigner: „Für chinesische Unternehmen bieten sich vielfältige Möglichkeiten in Bayern zu investieren. Viele Firmen stehen vor einer Expansion nach Europa. Es geht natürlich darum, chinesische Firmen von den Standortvorteilen Bayerns zu überzeugen. Wir haben hier viel zu bieten." Begleitet wird die Wirtschaftsministerin von Unternehmern und Experten unter anderem aus den Bereichen Sport und Tourismus sowie dem Bau-, Fahrzeug- und Maschinenbau. 
 
In Shandong werden Vereinbarungen und Kooperationen zwischen bayerischen und chinesischen Institutionen aus den Bereichen Tourismus, Sport, Architektur, Design und Städtebau abgeschlossen. In der Provinz Guangdong, dem Silicon Valley Chinas, werden IT- und Technologie-Themen im Mittelpunkt stehen. Die Fraunhofer-Gesellschaft ebenso wie das Medical Valley Bayern aus Erlangen bringen innovative Forschungsprojekte mit nach China. Geplant sind auch verschiedene Unternehmensbesuche, darunter bei den chinesischen Telekommunikations- und IT-Giganten Huawei, WeChat und Inspur. Zudem wird bei den politischen Gesprächen die direkte Flugverbindung zwischen Guangzhou, einem der größten wirtschaftlichen Ballungsräume Chinas, und dem Münchner Flughafen Thema sein. Ziel ist, mit dieser Flugverbindung die wirtschaftlichen Verbindungen und den Tourismusfluss weiter zu unterstützen. Ein besonderer Höhepunkt der Reise ist auch der gemeinsame Besuch des Fußballspiels Evergrande Taobao Guangzhou gegen den FC Bayern im ,Tian He Stadium‘ in Guangzhou. 
 
Shandong ist eine der wirtschaftlich stärksten Provinzen in China. Maschinenbau, Automobil, Textilien, Schienentechnik, Haushaltsgeräte, Chemieindustrie, Stahlindustrie und auch Landwirtschaft sind hier stark vertreten. Bayern ist seit 1987 mit Shandong partnerschaftlich verbunden. Guangdong ist seit 2004 Partnerprovinz des Freistaats. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre enorme Bedeutung als Industrie- und Handelsstandort aus.

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Ihr Ansprechpartner:

Dr. Anton Preis Pressesprecher – Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Telefonnummer: +49 89 2162-2290 Prinzregentenstr. 28  80538 München