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Bayerisch-tschechischer Begleitausschuss benennt neue Projekte für grenzüberschreitendes INTERREG-Programm

Aigner: "In einer weiteren, erfolgreichen Auswahlrunde stellen wir 15,2 Mio. Euro für 21 neue bayerisch-tschechische Projekte zur Verfügung"

MÜNCHEN   Der Begleitausschuss des EU-Förderprogramms INTERREG Bayern-Tschechien hat unter Vorsitz des Bayerischen Wirtschaftsministeriums neue Projekte ausgewählt. Nach einem guten Start diesen Sommer sieht Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner den Erfolg des grenzüberschreitenden Programms bestätigt: „Für die 21 Projekte in der bayerisch-tschechischen Grenzregion stellen wir nun in dieser Runde  15,2 Millionen Euro an EFRE-Mitteln zur Verfügung. Das erneut große Interesse zeigt die Bedeutung des INTERRREG-Programms. Es ist ein hervorragendes Instrument, um den Wirtschafts- und Lebensraum der Grenzregion gezielt und bedarfsorientiert weiter zu entwickeln.“


Auch im Rahmen des INTERREG-Programms spielt das Thema Digitalisierung eine immer größere Rolle. Aigner weiter: „Das bayerische Wirtschaftsministerium hat die Bedeutung der Digitalisierung für unsere Wirtschaft schon lange erkannt. Daher verfolgen wir konsequent die Umsetzung in allen Bereichen. Auch in der laufenden INTERREG-Programmperiode 2014-2020 haben wir die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Insbesondere über die Prioritätenachse ‚Forschung, technologische Entwicklung und Innovation‘ treiben wir gemeinsam mit unseren Projektträgern Zukunftsthemen wie Industrie 4.0 oder digitale Produktion in der Region voran“. Ein konkretes Beispiel ist das Projekt ‚Industrie 4.0 ohne Grenzen‘. Durch den Aufbau einer Modellfabrik am Technologie Campus Cham in Zusammenarbeit mit der Universität Pilsen soll der Technologietransfer im Bereich der digitalen Produktion gerade für kleine und mittlere Betriebe beiderseits der Grenze vereinfacht werden und die Digitalisierung Eingang in Produkte und Prozesse finden. „Das erhöht die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen und stärkt die Region insgesamt für die künftigen Herausforderungen im internationalen Wettbewerb“, so die Ministerin weiter.


Das INTERREG-Programm 2014-2020 (INTERREG V) soll die direkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik fördern. Es ist Bestandteil des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Bis zum Jahr 2023 stehen für das Programm insgesamt EU-Fördermittel in Höhe von 103,4 Millionen Euro zur Verfügung.


Weiter Informationen und die nächste Frist zur Einreichung von bayerisch-tschechischen Projektanträgen finde Sie auf der Programmhomepage www.by-cz.de.

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Ihr Ansprechpartner:

Dr. Anton Preis Pressesprecher – Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Telefonnummer: +49 89 2162-2290 Prinzregentenstr. 28  80538 München