AR & VR in Bayern – Ein Blick in die virtuelle Gründerszene Die bayerischen Start-ups zeigen, wie Cross-Industry-Innovation am Beispiel von Augmented und Virtual Reality funktionieren kann. Mehr erfahren
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VR- und AR-Forschung in Bayern: Von den Grundlagen zur konkreten Anwendung

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Veronika Reichl

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Augmented und Virtual Reality – Technologien im Wachstum

Die Möglichkeiten, die sich durch Augmented und Virtual Reality Technologien ergeben, sind so divers wie deren Anwenderbranchen: Ob Auto-Besichtigung ohne Besuch beim Händler, virtuelle Planung von Industrie 4.0-Montagehallen, Reaktivierung von Schlaganfallpatienten oder die passgenaue Inneneinrichtung über das Handy – sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich sind viele Szenarien denkbar.

Augmented und Virtual Reality (AR & VR) sind ein Paradebeispiel für Cross-Industry-Innovation: AR und VR Innovationen finden sich ebenso in Industrieanwendungen wie im  Gesundheits-, Sport-, oder Bildungsbereich und natürlich nicht zuletzt in der Marketing- und Unterhaltungsbranche. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und die bayerische Kreativbranche schafft hierfür die idealen Ausgangsvoraussetzungen: So ist München mit mehr als 50.000 Unternehmen, 180.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 22,9 Milliarden Euro der größte Kreativhub in Deutschland und der drittgrößte in Europa. Unterstützung bei der Umsetzung innovativer Konzepte leistet beispielsweise das Bayerische Filmzentrum, mit Formaten wie den  i4C Events oder dem xR Creators‘ Lab.

Innovative Konzepte brauchen innovative Köpfe


Wie genau die vielversprechenden Technologien in verschiedenen Branchen angewendet werden können, daran forschen mehrere bayerische Universitäten: unter anderem der Lehrstuhl für Informatikanwendungen in der Medizin & Augmented Reality der TUM, das Play2Change-Projekt der Uni Regensburg, die Technische Hochschule Ingolstadt oder der Lehrstuhl Human-Computer Interaction der Julius-Maximilians Universität Würzburg. Und nicht nur hier, sondern auch an den weiteren Hochschulen im Freistaat werden digitale Talente ausgebildet, wie etwa an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Bayreuth, der Hochschule Macromedia, der Hochschule Fresenius oder der Hochschule für Fernsehen und Film München. Auch außeruniversitäre Forschung beschäftigt sich intensiv mit Themen rund um Augmented und Virtual Reality, beispielsweise das Fraunhofer IIS, das mit dem Holodeck über eine mehr als umfassende VR-Umgebung verfügt, oder das Leibniz Rechenzentrum, das in seinem Zentrum für Virtuelle Realität und Visualisierung (V2C) modernste Technologien wie eine 5-seitige Projektionsinstallation und eine großformatige, hochauflösende Powerwall beherbergt.

Verschiedene Anwendungsbereiche

Bayern unterstützt AR/VR-Forschung und -Unternehmen


Damit AR und VR Konzepte in Bayern auch künftig wachsen, hat der Ministerrat in seinem Kabinettsbeschluss  kürzlich das Maßnahmenpaket „Virtuelle Realität Bayern“ verabschiedet. Mit Projektfördermitteln und neuen Innovationszentren in München (Fokus: Netzwerke/Anwendungsprojekte) und Erlangen (Fokus: Forschung/Technologieentwicklung) sollen Aktivitäten von Medien- und Industrieunternehmen gebündelt und vernetzt, die Sichtbarkeit erhöht, neue Entwicklungen angestoßen und der Standort Bayern insgesamt gestärkt werden.Zudem investiert die Bayerische Staatsregierung mit den Masterplänen Bayern Digital I und Bayern Digital II in die digitale Zukunft Bayerns. Für die Jahre 2015 bis 2022 sind Mittel von insgesamt 5,5 Milliarden Euro budgetiert, um Bayern zur Leitregion des digitalen Aufbruchs zu machen.  Dies schafft natürlich auch vielversprechende Potentiale für die Entwicklung und die Umsetzung von AR und VR Lösungen. Auch der Film und Fernsehfond Bayern hat nun einen eigenen Förderbereich für Virtual Reality geschaffen, um innovative Ideen für Virtual Reality Formate unterstützen zu können. Start-ups finden Fördermöglichkeiten in den zahlreichen Technologie- und Gründerzentren am Standort Bayern. Wer weiß, vielleicht steckt dort ja bereits die nächste Cross-Industry-Innovation in den Kinderschuhen?

Gerade Bayern mit seiner hohen Dichte an Technologie- und Industrieunternehmen profitiert von AR und VR Innovationen - und dies längst nicht mehr nur in der Theorie: So startete beispielsweise Audi bereits mit der „Audi VR experience“ die erste vollfunktionale Virtual-Reality-Anwendung für die Kundenberatung im Autohaus. Forscher von Siemens arbeiten an einem digitalen Zwilling für Gasturbinen, der Ingenieuren ermöglicht, sie aus der Ferne zu überwachen und Wartungsprobleme frühzeitig zu lösen. Und Schaeffler testet unter anderem in virtuellen Trainingsräumen wie sich Virtual und Augmented Reality auf Industriekonzepte auswirken. Das AR + VR Ecosystem in Bayern bildet eine Gemeinschaft von beträchtlicher technologischer Kreativität und Vielfalt. Der Erfolg der bayerischen Forschungsinstitute, der hier ansässigen Unternehmen und natürlich auch der Start-ups zeigt sich unter anderem daran, dass 2017 die Augmented World Expo Europe (AWE Europe) nach München gekommen ist und sich auch 2018 wieder für den Standort entschieden hat.

5,5 Milliarden Euro

hat die Bayerische Staatsregierung für die Jahre 2015 bis 2022 budgetiert, um Bayern zur Leitregion des digitalen Aufbruchs zu machen. Mit den Masterplänen Bayern Digital I und Bayern Digital II investiert Bayern in seine digitale Zukunft.

Infografik Virtual & Augmented Reality Technologien im Bereich der Virtuellen Realität finden branchenübergreifend Anwendung und ermöglichen innovative Ansätze zur Darstellung und Überwachung von unterschiedlichsten Prozessen. Bayern schafft beste Voraussetzungen für Forschung und Wirtschaft, um den Standort auch in Zukunft als Kompetenzcluster im Bereich Virtual und Augmented Reality (VR / AR) zu etablieren. Jetzt herunterladen

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