Chemie In Bayern gibt es 226 Chemieunternehmen mit ca. 55.000 Beschäftigten, die einen Umsatz von ca. 16 Mrd. € erwirtschaften. Bayern ist damit nach Umsatz der drittgrößte Chemiestandort in Deutschland. Etwa 80 Prozent aller Erzeugnisse der chemischen Industrie sind Vorprodukte, die in Branchen wie der Pharmazie, dem Automobil- und Maschinenbau sowie der Bekleidungsproduktion weiterverarbeitet werden.

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Chemie in Bayern

Chemie bildet heute die Grundlage der Produkte vieler Branchen, etwa für Körperpflege, Pharmazie, Farben und Lacke, Kunststoffe, Klebstoffe und Kunstfasern. Die chemische Industrie in Bayern ist stark mittelständisch geprägt und bietet eine sehr breite Palette hochwertiger Produkte. Es gibt aber auch Global Player wie die Wacker Chemie oder die Linde AG. Ein Zentrum der Branche ist das sogenannte Bayerische Chemiedreieck im östlichen Oberbayern. Bayern bietet der chemischen Industrie zahlreiche Abnehmer ihrer Produkte sowie eine exzellent ausgebaute Logistik-Infrastruktur.

226 Unternehmen sind in Bayern vertreten.

In Bayern erwartet die Chemiebranche ein großer Pool bestens ausgebildeter potenzieller Mitarbeiter. Die Hochschulen des Landes sorgen mit Chemischen Fakultäten beziehungsweise Lehrstühlen an sechs Universitäten sowie in diversen Fachhochschulen für akademischen Nachwuchs. Hinzu kommen über 2.500 Ausbildungsplätze in der Branche, in denen junge Chemikanten und Chemielaboranten, aber auch Mitarbeiter für den kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich ausgebildet werden. Netzwerke wie das Chemie-Cluster Bayern bringen Unternehmen und Forschungseinrichtungen der bayerischen Chemiebranche zusammen und leisten wertvolle Beiträge, um die Zeit bis zur Marktreife für chemische Produkte zu verkürzen.

Zahlen der Chemieindustrie

Zweitgrößter Chemiestandort innerhalb Deutschlands (nach Erwerbstätigen in der Branche)
Beschäftigte
Prozent Exportquote von Bayerns Chemieunternehmen
Unternehmen in der Branche tätig

Bekannte Vertreter

Die globalen Player der Chemieindustrie

Talents & Research

Mit der Technischen Universität München (TUM) besitzt Bayern eine Institution mit einem international exzellenten Ruf in der Chemie. Die TUM wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mehrfach als Elite-Universität ausgezeichnet. Aber auch andere Universitäten wie Bayreuth und Augsburg setzen Akzente in der chemischen Forschung, etwa in der Festkörperchemie oder in der Materialforschung. Ergänzt wird die universitäre Forschung durch Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungsinstitute und Anwendungszentren sowie Forschungsabteilungen vieler Chemie-Unternehmen in Bayern.

Für innovative Forschungsprojekte auf der Ebene von Unternehmen der Chemiebranche bietet Bayern attraktive Förderprogramme. Institutionen wie die Bayerische Forschungsallianz oder das Chemie-Cluster Bayern unterstützen auch beim Zugang zu Fördermitteln auf nationaler und internationaler Ebene. Je nach Programm werden neben Forschung und Entwicklung auch Maßnahmen für den Markteintritt entwickelter Produkte gefördert. Damit bietet Bayern beste Bedingungen für die Zukunft der Branche durch Innovation. Die breit aufgestellte wissenschaftliche Forschung in der Chemie sorgt aber nicht alleine für Innovationen made in Bayern, sondern auch für exzellent ausgebildeten Branchennachwuchs.

Netzwerke

Das Chemie-Cluster Bayern wurde 2006 gegründet. Hier vernetzen sich die Unternehmen und Forschungseinrichtungen der bayerischen Chemiebranche mit dem Ziel, Produkt-, Material- und Prozessinnovationen für neue, in der Regel internationale Märkte zu schaffen. Über 100 Clustermitglieder decken verschiedenste Wertschöpfungsstufen der Chemiebranche in Bayern ab.

Die Aktivitäten der Mitglieder des Chemie-Cluster Bayern erstrecken sich von der Produktion von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen über Gummi und Kunststoffwaren, bis hin zur Herstellung von Metallen und Fasern.

Das Clustermanagement unterstützt seine Mitglieder individuell in Fragen des Innovationsmanagements und Technologietransfers. Es initiiert branchen-übergreifende Kooperationen, verknüpft Wertschöpfungsketten, koordiniert die Einwerbung von Drittmitteln und leistet projektbegleitende Dienste. Die Exportquote von Bayerns Chemieunternehmen liegt bei über 63 Prozent. Neben der Großindustrie haben gerade auch Mittelständler oft sehr erfolgreich globale Nischenmärkte besetzt. Das Chemie-Cluster Bayern initiiert deshalb nicht alleine eine bayernweite Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, sondern unterhält auch zahlreiche strategische Allianzen auf europäischer und globaler Ebene.

Etwa 80 Prozent aller Erzeugnisse der chemischen Industrie sind Vorprodukte, die in Branchen wie der Pharmazie, dem Automobil- und Maschinenbau sowie der Bekleidungsproduktion weiterverarbeitet werden. Aus diesem Grund kümmert sich das Chemie Cluster Bayern auch intensiv um Kontakte zu diesen Anwenderbranchen, deren bayerische Unternehmen wie die Chemiebranche selbst international Erfolge feiern

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