Universitäre Spitzenforschung und anwendungsbezogene Entwicklung auf Unternehmensseite arbeiten Hand in Hand:

Universität Erlangen-Nürnberg und Procter & Gamble (P&G) unterzeichnen Vereinbarung zur Zusammenarbeit

ERLANGEN   Am Dienstag, 30. Juli 2013 um 18 Uhr in Erlangen, besiegelten im Beisein von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel der global tätige Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) eine grundlegende Kooperation bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Aufbauend auf die bereits bestehende sehr gute Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) an der FAU, stehen nun die Bereiche Modeling & Simulation sowie die Erforschung nachwachsender Rohstoffe und Biomasse für Anwendungen in der Konsumgüterindustrie im Fokus der Kooperation. Als weitere prominente Gäste waren von Seiten der Universität Erlangen der Präsident, Prof. Dr. Grüske, sowie zahlreiche weitere Professoren anwesend. P&G wurde u.a. durch den Europäischen Vorstand für Forschung und Entwicklung, Dr. Helen Neville, vertreten.

Dr. Helen Neville, Vice President Research & Development bei P&G: „Das Herz der weltweiten Forschung bei P&G schlägt in Deutschland. Rund 1.000 der weltweit ca. 9.000 Forscherinnen und Forscher arbeiten hier vor Ort an Innovationen, die das alltägliche Leben der Menschen verbessern. Die Kooperation mit der Universität Erlangen ist für P&G ein weiterer Schritt, um den Forschungsstandort Deutschland zu stärken. Die Universität Erlangen verfügt über einen exzellenten Ruf und wir freuen uns darauf, künftig gemeinsam an wichtigen Zukunftsthemen zu arbeiten.“

P&G beschäftigt etwa 126.000 Mitarbeiter weltweit, davon allein 13.000 in Deutschland. Das Unternehmen legt hohen Wert auf das Thema „Nachhaltigkeit“ und auf den umweltbewussten und effizienten Einsatz von Rohstoffen. Die Wirkung dieses verantwortungsbewussten Handelns wird deutlich, wenn man sich vor Augen hält, dass laut unternehmenseigenen Angaben die Verbraucher weltweit etwa 4,6 Milliarden Mal täglich mit Produkten von P&G in Kontakt kommen. (Quelle: hier)

Invest in Bavaria und Bayern Innovativ – die Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer des Freistaats Bayern – begleiten seit längerem die Aktivitäten von P&G in Bayern und sehen dieses Abkommen als hervorragende Grundlage für die Etablierung weiterer Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des Konzerns im Freistaat.