Slowenische Krainer Wurst und bayerisches Bier - eine Erfolgsgeschichte?

Invest in Bavaria präsentiert sich am 23. April 2015 auf dem Deutschlandforum in Ljubljana.

Julia Seidler präsentiert den Wirtschaftsstandort Bayern auf dem Deutschlandforum in Ljubljana
Julia Seidler präsentiert den Wirtschaftsstandort Bayern auf dem Deutschlandforum in Ljubljana

Slowenien ist ein schönes unbekanntes Land. Was ist eigentlich typisch slowenisch? Auf jeden Fall die Krainer Wurst! Nun gut – man soll ja nicht immer nur ans Essen denken. Klischees sind eigentlich keine bekannt. Das Land gilt als „der kleine Tiger“ unter den Transformationsländern. Der slowenischen Bevölkerung wird eine schwäbische Mentalität nachgesagt. Klar ist, dass Slowenien sich einen guten Ruf erarbeitet und erfolgreich in die Gruppe der stabilen Industriewirtschaften integriert hat. Invest in Bavaria nutzte das diesjährige Deutschlandforum der Deutsch-Slowenischen Industrie- und Handelskammer in Ljubljana, um sich ein eigenes Bild von der slowenischen Unternehmerlandschaft zu verschaffen und slowenische Unternehmen über den Wirtschaftsstandort Bayern sowie Unterstützungsmöglichkeiten bei der Ansiedlung im Freistaat zu informieren.

Immer mehr slowenische Unternehmen stehen vor der strategischen Frage, ob sie ihre Geschäftstätigkeiten auf den deutschen Markt ausweiten. Wegen der geographischen Nähe ist der Blick meistens Richtung Süddeutschland gerichtet, sehr oft Richtung Bayern. Die wirtschaftlichen Daten und Fakten sprechen für sich: Die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen Bayern und Slowenien haben sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Auf dem bayerischen Markt sind insbesondere elektronische Erzeugnisse, Fahrzeuge, Maschinen, Eisen- und Metallwaren aus Slowenien gefragt. Die bayerischen Exporte nach Slowenien lagen 2013 bei 624 Mio. Euro, slowenische Exporte nach Bayern sogar bei 955 Mio. Euro. Von allen deutschen Ländern ist Bayern Sloweniens wichtigster Handelspartner.

Das Interesse an einer Ansiedlung in Deutschland ist in Slowenien groß: mehr als 120 Unternehmen informierten sich auf dem Deutschlandforum über die Herausforderungen beim Eintritt in den deutschen Markt. Wir hoffen, einige davon demnächst in Bayern begrüßen zu dürfen!