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Quantentechnologie in Bayern: Das zukunftsträchtige Feld wird intensiver gefördert

Die Quantentechnologie steht im Rahmen der HighTech Agenda Bayern einmal mehr an vorderster Stelle. Um die Förderung dieser zukunftsträchtigen Technologie zu stützen, sind in den Jahren 2021 und 2022 jeweils 60 Millionen Euro aus dem bayerischen Staatshaushalt vorgesehen. Bayern profitiert dabei schon heute von seiner Expertise und Erfahrung im Bereich: Viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen befassen sich bereits mit Quantentechnologie und deren Anwendung.

Bei einer Diskussion am Runden Tisch zum Thema Quantentechnologie in Bayern im Rahmen der bereits beschlossenen HighTech Agenda Bayern am 27.Oktober 2020 äußerte sich Digitalministerin Judith Gerlach: „Jetzt kommt es darauf an, dass wir mit einer klugen Strategie das in Bayern schon vorhandene Knowhow in konkrete Wertschöpfung und Projekte umsetzen“.
 

Eine Roadmap in die Zukunft – QuantenTech Vision Bayern
 

Die Erforschung von Quantentechnologien und deren Anwendung ist in Bayern in vollem Gange. Besonders im Bereich Quantencomputing sind das Max-Plank-Institut für Quantenoptik sowie die Fraunhofer Gesellschaft zusammen mit International Business Machines Corporation (IBM) bereits dabei, aktiv Forschung zu betreiben. Der Freistaat soll sich in den nächsten Jahren als führender Standort für die Quantentechnologie – ein zentraler Treiber für Cross-Industry-Innovation – etablieren.

Quanten-Computing ist einer der Schwerpunkte im Bereich der Quantentechnologie. Aber wie funktioniert Quanten-Computing?

Zu diesem Anlass entwickelten Digitalministerin Judith Gerlach, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Wissenschaftsminister Bernd Sibler gemeinsam mit Vertretern aus Universitäten, Forschungsinstitutionen und der Wirtschaft eine „QuantenTech Vision Bayern“. Im Auftrag der Ministerien entwickelt Bayern Innovativ diese Roadmap in Kooperation mit Experten aus verschiedenen Branchen. Sie dient dazu, die hervorragende Position Bayerns in der Forschung nun in eine industrielle Wertschöpfung überzuleiten. Dabei liegen die Schwerpunkte auf fünf Bereichen:
 

  • Quanten-Computing
  • Quanten-Software/Algorithmen
  • Quanten-Kommunikation
  • Quanten-Sensorik/Metrologie
  • Grundlagen der Quantentechnologie


Durch die Vernetzung der verschiedenen bayerischen Akteure und Cluster in den Arbeitsgruppen sowie die finanzielle Unterstützung wird das bestehende Ökosystem im Bereich Quantencomputing für eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft ausgebaut.