Oktoberfest-Saison in Japan im Mai eröffnet - im Zeichen von "500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot"

Es muss nicht erst Herbst werden, denn in Japan feiert man ganzjährig „Oktoberfeste". Die Begeisterung ist ungebrochen.

Das zeigte sich auch wieder bei der Eröffnungsfeier des beliebten Oktoberfestes im Hibiya Park am 20.Mai. Für echte Wiesn-Stimmung von „Ein Prosit“ bis zum „Ententanz“ und „ Smoke on the Water“ sorgten „Die Kirchdorfer“, die auch jedes Jahr auf dem Münchner Oktoberfest im Hacker-Pschorr Zelt aufspielen.

Oktoberfeste wie das in Hibiya erfreuen sich in Japan immer größerer Beliebtheit. Jährlich steigen die Zahlen der Feste sowie die der Veranstaltungsorte. Allein in Tokyo fanden im Jahr 2015 16 Oktoberfeste statt, in ganz Japan 59. Von Okinawa über Hiroshima und Osaka über Sendai bis Sapporo, mittlerweile ist so gut wie jede größere Stadt vertreten.

Verwunderlich ist das nicht. Biergartenatmosphäre auf Bierbänken und Tischen mit bayerischen Spezialitäten wie Weisswurst und Leberkäse sowie Neuschwansteinkulisse, außerdem Livemusik und natürlich ganz viel Bier sind wohltuender Kontrast zur Bürokulisse. Neben den Bieren der Münchner Großbrauereien werden auch lokale Spezialitätenbiere wie z.B. Schneider Weisse, Erdinger, Ayinger, Weltenburger Klosterbier, Plank, Spalter, Koenig Ludwig oder Bamberger Schlenkerla ausgeschenkt. Dazu kommen noch einige Biere aus anderen Bundesländern. Diese einmalige Vielfalt ist damit auch Markenzeichen der „Oktoberfeste-Made in Japan“.

Die bayerische Repräsentanz in Tokyo ist dabei gefragter Schirmherr und Partner bei den Eröffnungsfeiern. Der Startschuss fällt allerdings (noch) nicht per Fassanstich, sondern mit kurzen Ansprachen und einer ersten „Ein Prosit“ Runde.  Das Jubiläumsjahr des bayerischen Reinheitsgebotes von 1516 liefert den perfekten Anlass, noch mehr Japaner mit der bayerischen Bierkultur zu begeistern.