Nirgendwo in Deutschland lebt es sich besser als in München

Das ist ein Ergebnis der aktuellen Mercer-Studie "Quality of Living 2014". Im europäischen Vergleich kommt die bayerische Metropole auf die dritte Position hinter Wien und Zürich.

Eine der Hauptattraktionen Münchens: Die Eisbachwelle. Auch der amerikanische Surfer und Singer-Songwriter Jack Johnson war hier schon zu Gast.

Im weltweiten Ranking belegt München einen beachtlichen vierten Platz unter 223 Großstädten. Deutschlands Hauptstadt Berlin findet sich im internationalen Ranking erst auf Platz 16 wieder.

Die Studie der Beratungsgesellschaft Mercer hat 223 internationale Städte anhand von 39 Faktoren verglichen. Zu den Faktoren zählen beispielsweise politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte, aber auch persönliche Gesundheit und Sicherheit, Dienstleistungen und Bildungsangebote. Befragt wurden "Expatriates", Arbeitnehmer, die für ihre Firmen im Ausland arbeiten. Die Pressemeldung zur Studie hat Mercer hier  veröffentlicht. Die Details des Mercer-Reports stehen leider nur kostenpflichtig zur Verfügung. .

Die Ergebnisse sind für mich nicht überraschend. Als ich 2006 zum Aufbaustudium und Arbeiten nach Deutschland kommen wollte, stand ich vor der Qual der Wahl: Es gibt eine Menge reizvolle Städte in Deutschland, aber wo lässt es sich am besten leben? Heute bin ich froh, damals die Entscheidung für München getroffen zu haben. Letztes Wochenende bot einen hervorragenden Beweis: Wandern im Voralpenland, grandioser Ausblick auf eine 200 km lange Alpenkette und das Fünf-Seen-Land unter einem strahlenden weiß-blauen Himmel. Das bedeutet für mich Lebensqualität. Der Blick aus dem Büro lässt auch nichts zu wünschen übrig - die Eisbachwelle, eine beliebte Münchner Attraktion. Hier trifft sich die Surferszene, die Wellen werden bis zu einem Meter hoch – wer braucht schon ein Meer oder einen Ozean, wenn man mitten in der Großstadt surfen kann?