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Netzwerk, Netzwerk, Netzwerk ... – Die Bayerisch-Indischen Geschäftsbeziehungen erleben diesen Herbst ein echtes Hoch!

Seit Anfang September gab und gibt es in München einige gute Gelegenheiten, sich zu Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten in beiden Ländern und deutsch-indischer Unternehmertätigkeit auszutauschen, vorzustellen, Kontakte zu vertiefen oder neu zu knüpfen.

Premierministerin Mamata Banerjee höchstpersönlich präsentiert Westbengalen


In der politischen Szene Indiens weit über Ihren  Bundesstaat hinaus bekannt bildete die westbengalische Premierministerin Mamata Banerjee in Begleitung einer beeindruckenden, hochkarätig besetzten Unternehmerdelegation am 7. September den Auftakt. Große indische all-around-Power Häuser waren anzutreffen wie Reliance mit ihrem noch jungen Telekom- und Internet-Serviceprovider Jio, die Ambuja Neotia Group oder Tata mit Tata Steel,  um nur einige zu nennen.  Für einige Delegationsmitglieder und zur Freude von Invest in Bavaria ist Bayern, wie Staatsminister Bausback bei seiner persönlichen Begrüßung sagte, „bereits bestens vertraut“: zum Konglomerat PCM Group of Industries gehört inzwischen Rail.one in Neumarkt und der Medienkonzern Essel Group. Auch Zee hat  gerade erst mit ASIA TV GmbH ein eigenes Büro gegründet und zu Graphite India Limited gehört bereits seit 15 Jahren Graphite Cova in Mittelfranken.

Mamata Banerjee, eingeflogen für diesen einen Tag, warb in einem persönlichen und eindrücklichen Plädoyer für Investitionen in Westbengalen. Stattliche 180 Besucher, mehrheitlich Firmenvertreter aus Bayern und anderen Teilen Deutschlands, kamen im Bayerischen Hof zusammen und tauschten bei gutem indischen Essen angeregt Visitenkarten aus.

Erstes Deutsch-Indisches Forum#Business – motorisiert!

Eine Woche später versammelt das Deutsch-Indische Forum#Business in erster Auflage und unter Schirmherrschaft von Staatsministerin Aigner und Münchens 2. Bürgermeister Schmid etwa 80 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Die Initiative hatte die Gesellschaft für Deutsch-Indische Zusammenarbeit in München gestartet. Die Idee war, der indieninteressierten Business Community insbesondere in Bayern eine Austauschplattform zu schaffen. Auch der stellevertretende Botschafter Indiens zu Berlin, Herr Abhishek Singh, reiste eigens an.

Im Rampenlicht stand das später mit Spannung enthüllte, erste und kleinste BMW Motorrad – aus diesem Grund „smart“ genannt – das G310R: designed und konzipiert in Deutschland, made in India! Sehr persönlich berichteten BMW Motorrad Chef Stephan Schaller und sein indischer Partner – der größte Motorradhersteller des Subkontinents – TVS Motor Company, vertreten durch Geschäftsführer KNR, in gemeinsamem Vortag von ihren Erfahrungen. Die intensive Zusammenarbeit mit monatlichen Treffen beider Chefs über vier Jahre hinweg und durch Hochs und Tiefs des Projekts hindurch beschrieben beide Seiten als große berufliche und persönliche Bereicherung und als wertvolle Lernerfahrung.


Mein abschließendes persönliches Highlight war auf jeden Fall das Probesitzen auf dem trotz aller Leichte schicken 2-Rad!

Industriestaat Gujarat lädt ein

Die nächste Gelegenheit, Indien in Bayern zu erleben, bietet sich schon am 30. September. Denn dann ruft Indiens Industrieregion Gujarat zum Netzwerken im Hotel Holiday Inn auf.  Auch dieses Mal dürfte für jeden was dabei sein, denn in bewährter Manier schlägt die Delegation wieder mit Vertretern von Sektoren von Automotive und Luft-&Raumfahrt über Pharma und Petrochemie bis ICT und Agro-Food-Processing Industrie auf. Anmelden kann man sich noch bis 25. September über das Indische Generalkonsulat in München unter: commercecgimunich.com Dann heisst es wieder Netzwerk, Netzwerk, Netzwerk..