Life Sciences in Bayern (Teil 1): Innovation im ganzen Freistaat

BioTech, Pharma, Digitalisierung des Gesundheitswesens – Life Sciences sind ein immer wichtigeres Thema der deutschen Wirtschaft. Innovationen in diesem Bereich sind zahlreich – und viele kommen aus Bayern. Hubspots für die unterschiedlichsten Bereiche haben sich in den letzten Jahrzehnten im ganzen Freistaat entwickelt. In dieser Artikelserie stellen wir Bayerns BioTech-Hotspots vor.

München, Straubing, Regensburg, Würzburg und die Metropolregion Nürnberg – so verteilen sich die Standorte für Life Sciences zwischen Franken und Nieder- und Oberbayern. Aber was wären die einzelnen Cluster ohne ein funktionierendes bayernweites Netzwerk?

Das Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk – kurz: IBB Netzwerk – hat seit 2008 die Aufgabe übernommen, seine inzwischen über 100 Partner aus der Großindustrie, KMU und Forschung zu vernetzen. Die IBB Netzwerk GmbH ist Katalysator für die Umsetzung innovativer biotechnologischer Prozesse und Verfahren. Das Gesamtvolumen der 18 Forschungs- und Entwicklungsprojekte beläuft sich auf rund 48 Millionen Euro.    

Ebenfalls überregional tätig ist das in München angesiedelte BioM Biotech Cluster. Dessen Netzwerk vereint derzeit 50 BioTech Unternehmen mit etwa 600 Mitarbeitern. Eine Aufgabe sieht BioM im Clustermanagement. Das umfasst zunächst einmal die Unterstützung von Firmen und Start-ups in Form von Beratung, Weiterbildung und diversen Netzwerk-Events. Die non-profit Organisation denkt auch über die bayerischen Grenzen hinweg. Mit ihren “outgoing services” erhalten KMU Hilfe bei der Internationalisierung ihrer Geschäfte. Die “incoming services” helfen ausländischen Investoren, Unternehmen oder Fachkräften bei der Suche nach bayerischen Partnern. So konnte BioM in den vergangenen 20 Jahren über 200 Firmengründungen realisieren.

Was sich speziell im Großraum München zum Thema Life Sciences bewegt, beleuchtet unser Dienstag-Blogpost "Gründen und wachsen in Münchens Kompetenzcluster".