„Kunststoffcampus Bayern“ bringt Forschung und Wirtschaft zusammen

Hochschulen Ansbach und Deggendorf errichten in Mittelfranken gemeinsames Forschungszentrum

Durch eine Kooperation der beiden Hochschulen Deggendorf und Ansbach auf dem „Kunststoffcampus“ in Weißenburg entsteht ein Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungszentrum von internationalem Rang. In der geografischen Mitte Bayerns verbindet sich damit die Innovationskraft kunststoffverarbeitender Unternehmen der Region mit der Kompetenz der beiden Hochschulen.

Nur 40 Fahrminuten von Nürnberg sollen nach Fertigstellung des Neubaus Ende 2014 und Aufnahme der ersten Projekte Anfang 2015 ein breites Lehrangebot, Synergieeffekte in der Forschung sowie neue Akzente im Bereich des Technologietransfers entstehen. Regionale Unternehmen aus dem Kunststoffnetzwerk „k-messwerk“ werden in einem eigens eingerichteten mess- und labortechnischen Zentrum integriert. Die Schwerpunkte des Technologietransferzentrums (TTZ) liegen auf der Weiterentwicklung von Produktionstechniken, neuen Werkstoffen sowie in der Kunststoffoptik und bei der Entwicklung nachhaltiger Kunststoffe.

„Mit dem Aufbau der Labore schaffen wir hier am Technologiecampus schon bald ideale Voraussetzungen, den aktuellen Stand der Technik mit Anforderungen und Wünschen der industriellen Projektpartner verbinden zu können“, betonte Prof. Dr. Christian Willisch, zukünftiger Gesamtleiter der Bildungsinstitution. So eröffneten sich sowohl auf Seiten der Hochschulen, als auch auf Seite der Anwender neue Möglichkeiten, „Know-how zu generieren, Wertschöpfung zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Partnerunternehmen zu.
 
www.kunststoffcampus-bayern.de