IW-Innovationsatlas 2017: Bayern ist Weltklasse

Bayerische Wirtschaftsräume sind Ideenschmieden auf Weltniveau. Dies belegt die aktuelle Studie "Innovationsatlas 2017 - Die Innovationskraft deutscher Wirtschaftsräume im Vergleich" des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Anhand der fünf Indikatoren "regionale FuE-Aufwendungen der Wirtschaft", "Zahl der beschäftigten Akademiker mit MINT-Qualifikationen", "Zahl der technologieorientierten Unternehmensgründungen", "Breitbandversorgung" und "Zahl der Patentanmeldungen" hat das IW deutschlandweit die regionale Innovationskraft untersucht. Bayern schneidet dabei hervorragend ab. Mit seinen hochinnovativen Leuchtturmregionen rund um München und Ingolstadt erreicht der Freistaat gar Weltniveau, vergleichbar mit dem Silicon Valley oder Singapur.

 

Bei nahezu sämtlichen Indikatoren dominiert Süddeutschland mit weitem Abstand. Würde das ganze Land forschen wie der Süden, so läge Deutschland in puncto Innovationskraft weltweit auf Platz eins, urteilen die Gutachter. Allerdings belegt die Studie ein starkes Süd-Nord- bzw. West-Ost-Gefälle. Gegenüber den innovativen Hotspots im Süden bleiben die anderen Bundesländer deutlich zurück.

 

Patentanmeldungen sind eine wichtige Messgröße für die Innovationskraft. Unter allen Bundesländern lag Bayern auch 2016 in der Patentstatistik des Deutschen Patent- und Markenamtes wieder an erster Stelle. Jede dritte deutsche Patentanmeldung kam aus dem Freistaat. Auch im Jahresbericht 2016 des Europäischen Patentamts belegte Bayern erneut den Spitzenplatz unter den patentaktivsten Bundesländern und war zugleich die anmeldestärkste Region Europas. Bayern ist Sitz zahlreicher Unternehmen, die patentintensive Technologien entwickeln und damit einen wichtigen Beitrag zu Innovation, Wachstum und Beschäftigung leisten.

 

Die Ergebnisse der Studie "Innovationsatlas 2017" werden vom IW hier präsentiert.