Gemeinsame Arbeit am Erfolg: Co-Working in Bayern

Eine aktuelle Studie des Gewerbeimmobilien-Beratungsunternehmens Cushman & Wakefield belegt den deutschlandweiten Sonderstatus Münchens als Co-Working-Hotspot in Deutschland – und als Vorzeige-Standort in Europa. Dafür ist vor allem die beeindruckende Infrastruktur verantwortlich, die Bayern auch abseits der Landeshauptstadt für Start-ups und Investoren attraktiv macht. Über die Vorteile des Co-Working-Konzepts und die Chancen, die für alle Beteiligten daraus erwachsen. Zudem haben wir eine interaktive Karte mit allen relevanten Co-Working Büros im Freistaat für Sie zusammengestellt.

Die aktuelle Studie hat München in seinem European Co-Working Hotspot Index auf den sechsten Platz gewählt. Die bayerische Landeshauptstadt ist damit im europäischen und vor allem auch im deutschlandweiten Vergleich führend. „Der European Co-Working Hotspot Index ist einfach: Ein Ranking der wichtigsten europäischen Städte, basierend auf einer Gewichtung von Elementen wie Skalierung, Geschäftsumfeld, Personen und Katalysatorfaktoren“, erklären die Initiatoren. Damit betont die Studie den enormen Standortvorteil Bayerns gegenüber allen anderen deutschen Städten: Hier gibt es die Fachkräfte sowie alle relevanten Technologiefirmen, die andernorts oftmals fehlen.

Klicken Sie auf die nachfolgende Grafik um auf der interaktiven Karte mehr über die Co-Working Spaces im Freistaat zu erfahren:


Bayerns Politik fördert die Start-up- und Co-Working-Kultur


Dass der Start-up- und Co-Working-Standort Bayern boomt, bestätigt derzeit etwa das Beispiel Augsburg, wo kürzlich ein neuer Co-Working Space eröffnet wurde. Mit roots-Co-Working baut das Digitale Zentrum Schwaben – und damit indirekt der Freistaat Bayern – den Standort weiter zu einem der wichtigen Gründer-Hotspots im Bundesland aus: Das Digitale Zentrum Schwaben (DZ.S) wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert – nicht nur dieser Umstand zeigt, wie wichtig dem Freistaat seine Start-up-Kultur ist. Auch die digitalen Gründerzentren Bayern (DGZ) bieten neben zahlreichen interessanten Angeboten für Start-Ups auch Co-Working Spaces und stärken Bayern damit in seiner Position als wichtiges Gründerland. Neben den derzeit existierenden 12 Gründerzentren sollen in naher Zukunft sieben weitere in ganz Bayern entstehen – unter anderem mit Spezialisierungen auf Drohnentechnologie und Big Data. Es zeigt sich: Innovation und Co-Working gehen heute ganz offensichtlich Hand in Hand.

Gemeinschaftsbüros sind für den Aufbau und Erhalt einer Gründerszene heute essenziell und liegen daher deutschlandweit, aber vor allem auch in Bayern, im Trend. Im Jahr 2017 sollen allein in den sieben größten deutschen Städten – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf – 200.000 Quadratmeter Bürofläche von entsprechenden Dienstleistern angemietet worden sein. In München gibt es derzeit bereits 213.000 Quadratmeter sogenannter Flex-Office-Flächen – Tendenz weiter steigend. Das große Interesse hängt wohl vor allem damit zusammen, dass Co-Working-Spaces eine ganze Menge Vorteile für die Beteiligten bieten. Ob Schreibtisch oder ganzes Büro: Wer sich einmietet, kauft neben dem Versprechen einer guten Arbeits-Infrastruktur vor allem die Hoffnung auf nützliche Synergien, die sich in einem solchen Umfeld ergeben können.

Das gilt natürlich nicht nur für Selbstständige und Start-ups, sondern auch für Investoren. Sie profitieren wie die Start-ups von der Community, die hier zusammenkommt. Nicht nur, aber gerade für all jene, die aus dem Ausland kommen, ist Co-Working daher ein attraktives Modell. Nirgendwo sonst lässt sich so leicht ein Netzwerk aufbauen – spezielle Networking-Events vieler Anbieter tragen zusätzlich zu einer offenen Kultur bei. Hinzu kommt die Flexibilität, die sich aus dem Co-Working-Konzept ergibt: Wer kurzfristig die Stadt wechseln will, kann dies leicht tun. Das Risiko bleibt so minimal, ohne dass man zugleich auf eine vollständige, funktionierende Büro-Infrastruktur in Bestlage verzichten müsste.

Michael Schmutzer, CEO des in Nürnberg und München agierenden Co-Working Anbieters Design Offices, unterstreicht die Vorteile des Co-Working Konzepts: „Wichtig ist, dass unsere Kunden sich wohlfühlen und sich voll und ganz ihrer Aufgabe widmen können. Deshalb gehört für uns neben Funktionalität und Design auch der Service zu einem optimalen Arbeitsplatz. All diese Aspekte wirken sich positiv auf Arbeitsleistung und Motivation aus. Und weil wir wissen, wie wichtig Mobilität ist, bieten wir mit unseren standorteigenen Fahrrädern, die kostenlos genutzt werden dürfen, auch hier einen echten Mehrwert.“

Die Vorteile von Co-Working Spaces auf einen Blick:
 

  • Möglichkeit zum Netzwerken
  • Infrastruktur und Ausstattung
  • Kostenersparnis
  • Innenstadtlage
  • Flexibilität


Bei diesen zahlreichen Vorteilen ist es kein Zufall, dass das Start-up Landing Package „Ois Easy“ von Invest in Bavaria auch einen kostenlosen Office-Platz im Co-Working-Umfeld enthält. Weitere Bestandteile sind zum Beispiel Coachings, Unterstützung bei administrativen Formalitäten sowie Zugang zu unserem umfangreichen Netzwerk.