Fünf Minuten mit ... Natalia Karbasova und Katrin Büttner vom Burda Hackday

Hackathons und Bootcamps sind in aller Munde. Gerade fand im Rahmen der Messe AUTOMATICA ein Makeathon statt, bei dem Studenten aus den Bereichen Informatik, Robotik und Mechatronik innerhalb von 24 Stunden funktionierende Hardware-Prototypen entwickeln. Anlass für uns, sich mit zwei Damen zu unterhalten, die sich mit solchen Veranstaltungsformaten auskennen. Katrin Büttner und Natalia Karbasova sind Partner des AUTOMATICA Makeathons und organisieren selbst den Burda Hackday sowie das Burda Bootcamp.

Könnt Ihr kurz erklären, was beim Burda Bootcamp und beim Burda Hackday passiert? Wie laufen die beiden Veranstaltungen ab?

Katrin: Der Burda Hackday ist eine Coding Veranstaltung, wo an einem Wochenende um die 100 Entwickler, Designer und BWLer zusammen an digitalen Projekten arbeiten, die innerhalb von nur 24-30 Stunden umgesetzt werden. Dabei entstehen die unterschiedlichsten Ideen, wie eine App, mit der man Flipcharts digitalisieren kann oder eine Gmail Extension, mit der man Kontakte aus Signaturen super schnell und einfach mit nur einem Klick in ein CRM System übernehmen oder bei Xing adden kann.

Natalia: Burda Bootcamp ist eine Start-up School, pre-team, pre-idea, bei dem kluge junge Menschen zusammenkommen und zwei Monate lang an ihren eigenen Start-up-Ideen arbeiten. Wir unterstützen sie mit Mentoring, Tools und unserem Netzwerk.

Könnt Ihr uns ein oder zwei besonders interessante Projekte vorstellen, die dabei entstanden sind?

Katrin: Eines der spannendsten Projekte aus dem letzten Burda Bootcamp ist Trvlmind – ein dynamischer Reiseblog, der tolles Design mit Praktikabilität verbindet und es mir ermöglicht, Bilder, die auf einer Reise entstehen, schon während der Reise schnell und unkompliziert zu organisieren und zu präsentieren.

Was hat Burda als Unternehmen davon, ein solches Veranstaltungsformat aufzuziehen?

Katrin: Das Burda Bootcamp & der Burda Hackday vereinen junge motivierte Leute, die Lust daran haben, neue Dinge auszutesten und zu kreieren. Wir möchten diese jungen Talente fördern und ihnen Platz geben, ihre Ideen zu entfalten. Das bringt uns natürlich frische Ideen, aber auch die passenden Talente, die es braucht, damit die Ideen wachsen können. Mit dem Burda Bootcamp möchten wir den Talenten mit ihren Ideen das passende Ökosystem bieten, damit sie die besten Startbedingungen haben.

Und warum sollten junge Unternehmer aus dem In- und Ausland  bzw. solche, die es werden möchten, teilnehmen?

Katrin: Ganz einfach, weil man gleichgesinnte, kreative und intelligente Köpfe trifft, die alle etwas bewegen wollen. Und das Haus Burda unterstützt natürlich in Themen wie Business Development, Rapid Prototyping und Vermarktung.

Natalia, Du wohnst selbst seit 7 Jahren in Deutschland. Wie bist Du mit der deutschen Arbeitsmentalität zurande gekommen? Wo siehst Du die  größten Unterschiede zu Deiner Heimat Russland?

Natalia: An der deutschen Arbeitswelt begeistern mich nach wie vor die strukturierte Herangehensweise und der positive Umgang miteinander. In Russland hingegen sind die Menschen viel spontaner und planen deutlich kurzfristiger. Das führt oft zu mehr Flexibilität und schnellen Entscheidungen: Einfach ausprobieren – mit dieser Einstellung ähneln die Russen eher den Amerikanern.

Zu guter Letzt: Habt Ihr ein paar Geheimtipps auf Lager, wie Ihr am liebsten Eure Freizeit in Bayern verbringt?

Katrin: Bei schönem Wetter natürlich draußen an der Isar oder im Englischen Garten. Wenn nicht beim Grillen, dann in einem der zahlreichen Biergärten, wie z.B. dem Aumeister im Norden des Englischen Gartens.

Natalia: Auf jedem Fall auf dem Radl auf dem Weg zu einem von vielen schönen Seen!


Bayerns Wirtschaft ist lebendig – dazu tragen vor allem die Menschen, die hier arbeiten und leben, bei. In unserer Rubrik „5 Minuten mit …“ stellen wir regelmäßig eine interessante Persönlichkeit aus Wirtschaft und Forschung vor.