Flughäfen im Freistaat: Noch ein Stück näher am Rest der Welt

Die bayerischen Flughäfen sind ein essentieller Bestandteil der herausragenden Infrastruktur im Freistaat. Sie glänzen mit zukunftsträchtiger Technologie, besonderer Pünktlichkeit und neuen Destinationen, die mit den Sommerflugplänen für 2019 kommen. So rückt Bayern noch näher an den Rest der Welt heran – und kann die Wirtschaftsbeziehungen mit dem ins Ausland ideal pflegen und ausbauen.

Mit zwei großen Flughäfen unter den Top 10 in Deutschland ist der Luftverkehr über Bayern deutschlandweit ohnehin bereits weit vorn. Nun schicken sich die bayerischen Flughäfen allerdings an, ihre Position noch weiter zu verbessern. Gerade erst hat die Lufthansa beispielsweise bekanntgegeben, Kapazitäten verstärkt von Frankfurt nach München verlagern zu wollen. Das Unternehmen strebt für 2019 ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich am Standort München an. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Flugverbindungen nach Asien: Während Seoul und Singapur von München aus künftig noch öfter angeflogen werden sollen, wird es ab Sommer 2019 erstmals auch eine tägliche Verbindung von München nach Bangkok geben. Zudem verlagert die Lufthansa ihre Verbindung nach Osaka von Frankfurt nach München – zusätzlich zu den bis zu drei täglichen Direktflügen nach Tokio. In Zukunft dürfte der Airport damit weiter wachsen – und den positiven Trend aus dem Jahr 2018 fortsetzen, als man einen Anstieg um 1,7 Millionen Passagiere auf über 46 Millionen Fluggäste verzeichnete. 
 

Studie belegt großes Wachstumspotenzial für Airport Memmingen

Aber nicht nur in München macht der Flughafen einen großen Schritt in Sachen Wachstum. Auch der kleinere Flughafen in Memmingen bestätigt seinen Aufwärtstrend. Zehn Jahre nach seiner Eröffnung fliegen hier rund 1,17 Millionen Fluggäste pro Jahr. Die Gutachter einer Studie, die im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums vom ifo-Institut und der Hochschule Kempten durchgeführt wurde, prognostizieren, dass diese Zahlen steigen. Sie gehen von einem jährlichen Passagierwachstum von rund 3,2 Prozent bis 2028 aus. 

Der Flughafen Nürnberg geht in Sachen Digitalisierung voran


Und zukunftsträchtig geht es auch am Flughafen Nürnberg zu. Seit mittlerweile zwei Jahren nutzt der Airport die Sprachassistentin „Alexa“ – als erster Deutschlands. Dank "Alexa“ können Fluggäste den Status ihres Fluges, den Flugplan für eine definierte Zeitspanne oder ihren persönlichen Anfahrtsweg abfragen. Führend ist Nürnberg außerdem in Sachen Pünktlichkeit. Nur 21,6 Prozent der geplanten Flüge flogen hier im vergangenen Jahr nicht wie vorgesehen – das bedeutet Platz 2 im deutschlandweiten Ranking. Die Entwicklung des bayerischen Flugverkehrs ist also positiv und verspricht eine gute Entwicklung für die kommenden Jahre. Dies dürfte den Wirtschaftsstandort Bayern weiter stärken und die Verbindungen in den Rest der Welt intensivieren.