Die it-sa Nürnberg – Höhepunkt der bayerischen IT-Sicherheit

Datenklau, Identitätsdiebstahl, Online-Betrug – das sind nur ein paar Formen der immer mehr um sich greifenden Cyberkriminalität. Die it-sa in Nürnberg ist eine der weltweit wichtigsten Messen zum Thema Netz- und Datensicherheit und steht damit beispielhaft für die Relevanz des Themas IT-Sicherheit in Bayern.

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Zum sechsten Mal verwandelt sich das Messezentrum Nürnberg vom 6. bis 8. Oktober zum zentralen Anlaufpunkt für alle, die sich mit Netzsicherheit beschäftigen: Projektleiter, Entwickler, Praktiker und Manager gehören zur Zielgruppe der it-sa. Insgesamt 390 Aussteller werden dieses Jahr erwartet, darunter Big Player wie IBM, SAP und CenterTools. Dazu gesellen sich zahlreiche interessante Mittelständler, Start-ups und Branchenverbände wie etwa der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien bitkom.


Daten verschlüsseln, Netzwerke schützen, Mitarbeiter informieren


In diesem Jahr glänzt die it-sa durch besonders großen Praxisbezug. So werden ganz konkret auch gesetzliche und rechtliche Fragen aufgegriffen. Offene Foren bieten zudem jeweils 15-minütige Fachvorträge zu verschiedenen Aspekten der IT-Sicherheit. Auf einer Reihe von Sonderflächen können sich Besucher zu ausgewählten Themen informieren: Data Center Infrastructure, Identity and Access Management, Start-ups und Hochschulen bilden vier Schwerpunktthemenfelder, die in eigenen Bereichen präsentiert werden. Übrigens: Neben dem regulären Messeprogramm findet im Rahmen eines eingebundenen Kongresses auch die offizielle Jahrestagung der IT-Sicherheitsbeauftragten der Länder und Kommunen statt.


Themenschwerpunkt  IT-Sicherheit in Bayern


Mit ihren Themen ist die it-sa in Bayern genau richtig angesiedelt. So arbeiten beispielsweise auch im Bayerischen IT-Sicherheitscluster e.V. oder im Sicherheitsnetzwerk München IT-Wirtschaft, Hochschulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Juristen an der Förderung der IT-Sicherheit. Ziel ist die Bündelung und Weiterentwicklung der Kompetenzen zu diesem Schwerpunkt in Bayern. Auch von staatlicher Seite wird das Thema IT-Sicherheit und damit verbunden die Gefahr von Internetkriminalität ernst genommen. Die Zukunftsstrategie „Bayern Digital“ fokussiert dabei zwei Aspekte: Zum einen den Aufbau des IT-Sicherheitsstandortes Bayern, indem einschlägige Unternehmen gezielte Unterstützung erfahren. Das zweite Standbein widmet sich der Cybersicherheit der Gesellschaft selbst, die sich auf Wirtschaft, Wissenschaft und Bürger erstreckt. Das Positionspapier zeigt auch die Relevanz der Strategie: 40 Prozent aller deutschen Unternehmen sind von Internetkriminalität betroffen, jährlich verursacht das Schäden von circa 54 Milliarden Euro. Um hier schnelle Handlungsmöglichkeiten zu garantieren, besteht seit 2015 die Zentralstelle Cybercrime Bayern der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, die in bundesweiter Zusammenarbeit mit Spezialisten beispielsweise bei Angriffen auf bedeutende Wirtschaftszweige ihre Ermittlungen aufnimmt. Darüber hinaus unterstützt auch das Cyber Allianz Zentrum Bayern (CAZ) im Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz Unternehmen sowie Betreiber kritischer Infrastruktur (KRITIS) bei der Prävention und Abwehr gezielter Cyberangriffe.


Auf der it-sa in Nürnberg treffen sich die bayerischen und internationalen Player im Bereich der IT-Sicherheit, so dass die Messe den jährlichen Höhepunkt der bayerischen Bemühungen auf diesem Feld bildet. Dieses Jahr finden zum ersten Mal der Israel Day und der erste Bayerisch-Israelische IT-Sicherheitskongress im Rahmen der it-sa statt. Am 7. Oktober treffen sich bayerische und israelische Firmen beim Israel Day zu einem Matchmaking und lassen den Abend bei einem entspannten Networking-Dinner ausklingen. Tagsüber bietet sich die Gelegenheit zur Teilnahme an einem geführten Messerundgang und B2B Meetings. Der hochkarätige Bayerisch-Israelische IT-Sicherheitskongress am 8. Oktober, veranstaltet vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und der Bayerischen Forschungsallianz GmbH in Kooperation mit dem Israel Trade Center München, bietet spannende Impulsvorträge, zahlreiche interessante Firmenpräsentationen, interaktive Workshops, Business Matchings und eine Live Hacking Demonstration.


Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenlos. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.