Bayern zählt zu den Spitzenreitern bei der Digitalisierung an Schulen

Zum dritten Mal stellte die Deutsche Telekom Stiftung ihre Studie "Schule digital – Der Länderindikator" vor. Bayern konnte sich dabei hinsichtlich der Digitalisierung an Schulen bundesweit in der Spitzengruppe platzieren. Bei der Befragung in den Einzelkategorien war der Freistaat mindestens neun Mal in der oberen Ländergruppe vertreten.

Sich in Bezug auf die Digitalisierung bundesweit unter den drei Spitzenreitern zu befinden, verdankt der Freistaat nicht zuletzt seiner Initiative "BAYERN DIGITAL", dessen zweiter Masterplan mit Konzepten wie "Digitale Bildung in Schule, Hochschule und Kultur" ab 2018 mit zusätzlichen Investitionen die weitere Digitalisierung an bayerischen Schulen vorantreiben wird.

 

Ergebnisse des Freistaats in den fünf Untersuchungsbereichen

 

Um das Lernen mit digitalen Medien an Schulen umfangreich bewerten und einschätzen zu können, wurden Lehrkräfte aus allen Bundesländern im Rahmen der Studie in fünf festgelegten Schwerpunkten zu ihrem Lehr- und Lernalltag befragt. Die Ergebnisse der Befragung haben Bayern auf einen der drei Spitzenplätze katapultiert:

 

Ausstattung und Konzepte: Mit durchschnittlich 66 Prozent schätzen die Lehrkräfte der bayerischen Schulen die IT-Ausstattung ihrer Schule positiv ein.

Nutzung digitaler Medien: Bei der regelmäßigen Nutzung digitaler Medien befindet sich Bayern mit 64 Prozent Zustimmung auf der Vorreiterposition. Das schlechteste Ergebnis erzielte Bremen mit nur einem Drittel.

Computerkenntnisse der Schüler: Wenn es um die Zustimmung geht, ob die meisten Schüler bereits grundlegende Computerkenntnisse mitnehmen, befindet sich Bayern laut Befragung wie auch in den Jahren zuvor im vorderen Mittelfeld.

Kompetenzen der Lehrkräfte: Bayern gehört zu den Ländern, in denen Lehrkräfte ihre Kompetenzen zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht besonders positiv einschätzen.

Digitale Medien in den MINT-Fächern: In den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie kommen digitale Medien mit 57 Prozent (im Vergleich zu 47 Prozent in ganz Deutschland) tendenziell stärker zum Einsatz als in anderen Fächern.