Bayern und Silicon-Valley: Spitzentechnologie für Mobile Payment

Ob Parkticket, Zeitschrift oder neue App - Bezahlen mit dem Handy wird zur Alternative für Bargeld und Karte.

Mit Boku Inc. aus San Francisco und der Münchner mopay AG haben sich jetzt die zwei führenden Anbieter von mobilen Bezahlsystemen zusammengeschlossen und sind im Begriff unter dem Namen Boku die Marktführung zu übernehmen. Seit Oktober 2014 ist München eines der operativen Zentren des neuen Unternehmens. Mit dem Zusammenschluss der beiden Marktführer aus Bayern und dem Silicon Valley ist ein neues globales Schwergewicht entstanden, das bei den jährlichen „Payments Awards“ Ende 2014 in London als bestes „alternatives Bezahlprojekt“ anerkannt wurde.


Wurden mobile Bezahlsysteme anfangs vornehmlich für virtuelle Güter eingesetzt, finden sie mittlerweile auch für digitale Inhalte wie Videos und Musik Anwendung. Dazu verbreiten sie sich zunehmend und rasant auch außerhalb des Netzes, so dass jetzt auch physikalische Güter angefangen bei Fahrkarten und Kaffee mit dem Handy bezahlt werden können. Die Zahl der Nutzer, die diese sichere, bequeme und schnelle Bezahlmethode schätzen wächst rasant, so dass vor einigen Tagen die Süddeutsche Zeitung schon „das Ende der Geldbörse“ gekommen sah.


Gemeinsam sind die mopay und Boku Bezahlsysteme in über 80 Ländern verfügbar und für rund 5 Milliarden Handynutzer zugänglich.