Bayern – starker Industriestandort mit Zukunft

Bayern ist ein erfolgreicher Industriestandort. Nach einer aktuellen Studie der Prognos AG im Auftrag der vbw wird es dem Freistaat gelingen, auch in den kommenden Jahrzehnten mit seiner starken Industrie eine Führungsrolle einzunehmen.

Über ein Viertel der gesamten Wertschöpfung Bayerns wird im Verarbeitenden Gewerbe erzielt – damit hat der Freistaat weltweit die vierthöchste Industriedichte. Der Kraftwagen- und Maschinenbau, die Medizin-, Mess- und Steuertechnik sowie die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen sind dabei die volumenstärksten und zugleich die am stärksten wachsenden Wirtschaftsbereiche in Bayern. Über 50 % der Industriegüterausfuhr entfallen allein auf diese Branchen, wichtige Zielländer sind v.a. die USA, China und die EU-Staaten. Die bayerische Industrie ist mit ihrer Branchenausrichtung und ihren Absatzmärkten insgesamt hervorragend aufgestellt.

Die Gutachter der Prognos AG sehen gute Chancen für das Verarbeitende Gewerbe, auch in Zukunft erfolgreich zu wirtschaften. Die globale Nachfrage nach Industriegütern wird weiter steigen, vor allem aus den Schwellenländern. Die bayerischen Unternehmen mit ihren wettbewerbsfähigen Produkten und ihrer Präsenz auf den Wachstumsmärkten können hiervon erheblich profitieren.

Entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung der Industrie wird laut Studie die Digitalisierung haben. Die Industrie 4.0 ermöglicht effizientere Produktionsprozesse und lässt neue hybride Geschäftsmodelle aus Industriegut und digitaler Dienstleistung entstehen. Solche Zukunftstrends eröffnen den Unternehmen ungeahnte Möglichkeiten. Deshalb ist es für die bayerische Industrie wegweisend, die Chancen der Digitalisierung zu ergreifen. Mit BAYERN DIGITAL fördert der Freistaat Bayern die Digitalisierung und gestaltet sie maßgeblich mit. BAYERN DIGITAL sichert Zukunftschancen, Arbeitsplätze und nachhaltigen Wohlstand. Bayern wird so zu einer Leitregion des digitalen Aufbruchs.

Die vbw-Studie „Industriestandort Deutschland und Bayern 2030“ finden Sie hier.