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AWE EU 2018: Die AR/VR-Welt zu Gast in München

Wer bei Augmented Reality immer noch nur an Pokemons denkt, ist so 2016. Die Augmented World Expo in München bringt alles und alle zusammen: Reale Speaker, virtuelle Welten, Developer und Entscheider. Am 18. und 19. Oktober heißt es daher im MOC Exhibition Center: “Go XR or go home”.

Produktion, Chemieindustrie, Games natürlich, aber auch Sales und der Einsatz von Smart Information in allen möglichen Businessbereichen: Was Mitte Oktober bei der AWE EU 2018 auf den Panels diskutiert wird, ist schlichtweg die Zukunft. Bereits zum zweiten Mal kommt die AR&VR-Expo nach München. Die erste AWE EU fand in Berlin statt, aber - so sagt einer der Gründer der Messe, Ori Inbar, liege die höchste Konzentration von Großkonzernen, die von AR profitieren könnten, in der Nähe von München. Zudem gibt es auch in dieser Region zahlreiche AR- und VR-Start-ups und Creators, die der Freistaat Bayern unterstützt, was die Macher überzeugt hat, München als neuen Austragungsort zu etablieren.

Dieses Jahr zeigen wieder 100 Referenten und 100 Aussteller am 18. und 19. Oktober, was Mixed Reality schon jetzt kann und bald können wird. Mit dabei sind führende globale und europäische Marken wie Amazon, Bosch, DAQRI, Disney, Facebook, Fraunhofer, GE, Google, Holo-Light, Intel, Oculus, ODG, PTC, Qualcomm, RE'FLEKT, ScopeAR, Streem, Vuforia, Volkswagen, Wikitude und XMReality. Mit mehr als 1500 Teilnehmern ist die Messe laut Veranstalter die weltgrößte Konferenz für Augmented und Virtual Reality.
Neu ist in diesem Jahr, dass die AWE EU eine Kooperation eingegangen ist mit ISMAR, dem International Symposium für Mixed und Augmented Reality, das vom 16. bis 20. Oktober ebenfalls in München stattfindet. Die Zusammenarbeit soll die Lücke schließen zwischen Wissenschaft und Vermarktung.

Entstanden ist die Augmented World Expo 2013 in den USA. An der ersten Ausgabe nahmen 300 Leute und unter 20 Aussteller teil. Zuletzt kamen Ende Mai 400 Speaker, 250 Aussteller und fast 6000 Teilnehmer nach Santa Monica.

Auch Bayern setzt auf Technologien im Bereich der Virtuellen Realität. Das im Juni 2018 im Ministerrat beschlossene Maßnahmenpaket „Virtuelle Realität Bayern“ zielt darauf ab, Bayern als Standort im Bereich AR/VR weiter zu stärken. Hierzu wird auf die Errichtung zweier Innovationszentren gesetzt: Ein Innovationszentrum in München mit Fokus auf Netzwerke und Anwendungsprojekte sowie ein weiteres Zentrum in Erlangen mit Fokus auf Forschung und Technologieentwicklung sollen die Möglichkeit bieten, die Aktivitäten der verschiedenen Akteure aus Forschung und Wirtschaft zu konzentrieren.

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