Australia Day in München

Nach der erfolgreichen Kooperation im letzten Jahr, feierten auch in diesem Jahr Invest in Bavaria und das German Australian Business Council (GABC) zusammen den Australia Day.

Begonnen wurde das Event mit bayerisch traditionellem Eisstockschießen bei dem die Gäste trotz frühlingshafter Temperaturen noch zu Glühwein und Plätzchen greifen durften.

Anschließend ging es für die zahlreichen Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft mit bayerisch-australischem Bezug in die Münchner Stub’n, um mit dem kulinarischen Teil der Veranstaltung fortzufahren.

Bevor sich die Gäste von der bayerischen Küche verwöhnen ließen, richtete André Haermeyer, stellvertretender Vorstand des German Australian Business Council, in seinem Grußwort den Fokus auf die Geschichte des Australia Day. Der 26. Januar ist für viele Australier einer der bedeutendsten Feiertage. Er gibt alljährlich Anlass über die nationale Identität zu sprechen, die hauptsächlich von den Kulturen europäischer Einwanderer und der Aborigines geprägt ist.

Außerdem fasste Herr Haermeyer den Inhalt des Abschlussberichts der Australisch-Deutschen Beratergruppe  zusammen, der sich aus 59 Empfehlungen aus den folgenden Bereichen zusammensetzt:

1. Ausweitung von Handel und Investitionen

2. Verbesserung des strategischen Dialogs und der Zusammenarbeit

3. Verstärkung der Zusammenarbeit in Wissenschaft und Bildung

4. Austausch zu Themen wie Vielfalt, Migration, Integration und den Flüchtlingen

5. Förderung der kulturellen und sportlichen Verbindungen, Kooperationen im Weinbau

Nach einem mehrgängigen Menü und vielen interessanten Gesprächen präsentierten Dr. Peter Moar vom Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) /La Trobe Universität Melbourne und Dr. Andreas Eckhardt vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Berlin ein erfolgreiches und innovatives Ergebnis deutsch-australischer Zusammenarbeit.

Ihr Forschungsprojekt entwickelt ein Kontrollsystem, das durch modernste Imaging Technologie Naturphänomene wie Buschbrände, Hochwasser oder Stürme aus 400km Entfernung durch Satellitenüberwachung schon bei der Entstehung identifizieren kann.
Diese neuartige Methodik ist für Länder wie Australien eine enorme Unterstützung im Kampf gegen die jährlich auftretenden Waldbrände.

Im Anschluss an die Präsentation der Wissenschaftler unterhielten sich die Teilnehmer angeregt weiter und ließen den Abend in der Stub’n gemütlich ausklingen.

So freuen wir uns schon auf die kommenden bayerisch-australischen Veranstaltungen und hoffen, dass sich die Community weiter stetig vergrößert.