Auf der Fahrt in Richtung Internationalisierung - Grüezi in Bayern, Schweizer Start-ups!

Zwanzig erfolgreiche Bewerber für die Schweizer Start-Up Roadshow #GoGermany2016 rockten am 18. Und 19. Februar 2016 München.

Der Schaffner gibt dem Lokführer das Signal und los geht die Fahrt der 20 Schweizer Start-Ups von Zürich über St. Gallen nach München. Ein extra dafür bereitgestellter Wagon der Schweizer Bundesbahnen (SBB) kutschiert die jungen motivierten Unternehmer und Unternehmerinnen in Richtung Deutschland als Export- und Expansionsmarkt. Angetrieben wird die Fahrt nicht nur von der Zuglok. Namhafte Partner wie Google Schweiz, PostFinance, das Schweizer Generalkonsulat München und Swiss Life fördern die Start-Ups auf ihrem Expansionsweg.

Aus mehr als 100 Bewerbungen hat das IFJ Institut für Jungunternehmen, welches #GoGermany2016 in Zusammenarbeit mit Invest in Bavaria auf die Beine gestellt hat, 20 erfolgsversprechende Start-Ups ausgewählt, die schon auf der Zugfahrt erste Schulungen  zum Thema „Pitchen vor Investoren“ erhalten.

In München angekommen wird die Delegation im Bayerischen Wirtschaftsministerium empfangen. Dort erwartet die Teilnehmer der theoretisch informative Teil des Tages: Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Expansion nach Deutschland? Was ist im Markenrecht und bei HR-Fragen zu beachten? Welche Akteure gibt es in Bayern, die Start-Ups unterstützen? Was steckt hinter der Initiative Gründerland Bayern und wie kann man von der Zusammenarbeit mit BayStartUp profitieren?

Aber es bleibt nicht nur bei Theorie.

Am Abend steht der Pitch-Event an. Wo? Selbstverständlich im Werk1! Geladen sind Investoren, Multiplikatoren, bayerische Start-Ups und weitere Big Players aus dem bayerischen Raum. Ein Highlight, aber auch eine Herausforderung – in nur 90 Sekunden-Pitches präsentieren die Schweizer Jungunternehmer ihre Geschäftsmodelle und wecken so großes Interesse für weitere Diskussionen. Ihre Ideen reichen von Musikstreaming und –downloaddiensten bis hin zu innovativen Behandlungsmethoden eines Kreuzbandrisses.
Noch bis in den späten Abend hinein werden dann mit Obatzter und Brez‘n sowie Schweinebraten mit Knödel nützliche Kontakte geknüpft oder bei kühlem Weißbier über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Länder sinniert.

Ein weiteres Highlight des Programms ist der Erfahrungsbericht des Schweizer Unternehmers Stefan Huber, Gründer und CEO der how2 AG. Die Agentur für Video Content Marketing hat die Ansiedlung in München vor einigen Jahren bereits vollzogen und kann aus erster Hand über die Herausforderungen und Chancen, die die Internationalisierung mit sich bringt sowie über die Erfahrungen am Standort München berichten.

Die zweitägige Reise ist wie im Nu vergangen – am Tag darauf geht es für die Schweizer Start-ups mit dem SBB-Spezialwagon auch schon wieder zurück nach Zürich. Der eine oder andere macht sich aber sicherlich schon Gedanken über die nächste Zugfahrt Richtung Bayern und somit in Richtung Internationalisierung.

 

Bilder der Veranstaltung finden sie in unserer Mediathek.

Interessiert am Bericht der Schweizer Seite? Sie finden ihn hier.