5 Minuten mit ... Benjamin Günther, CEO und Co-Founder von STYLIGHT

Bayerns Wirtschaft ist lebendig – dazu tragen vor allem die Menschen, die hier arbeiten und leben, bei. In unserer Rubrik „5 Minuten mit …“ stellen wir jeden Monat eine interessante Persönlichkeit aus Wirtschaft und Forschung vor. Diesen Monat haben wir uns mit Benjamin Günther, CEO und Co-Founder von STYLIGHT, unterhalten. Das Mode-Startup aus München ist innerhalb kurzer Zeit auf eine Stärke von 100 Mitarbeitern angewachsen.

5 Minuten mit ... Benjamin Günther, CEO und Co-Founder von STYLIGHT
Benjamin Günther

Was war die Initialzündung zur Gründung von Stylight 2008?

Wir waren vier Freunde mit unterschiedlichem Background und hatten schon während unseres Studiums ein gemeinsames Ziel: Das Entdecken und Shoppen von Mode im Netz zu vereinfachen. Im Bereich e-Commerce war der Modemarkt 2008 gerade vor dem Durchbruch und immer mehr Marken und Retailer koppelten ihren Internetauftritt mit einem Online-Shop. Und dennoch war es extrem schwer, genau das Produkt zu finden, was man wollte. Destination-Sites, wie es sie für Elektronikartikel oder Bücher bereits gab, waren im Bereich Mode noch nicht vorhanden und auch die Durchsuchbarkeit von Online-Shops war noch eine große technische Herausforderung. Genau diese Komplexität haben wir aufgegriffen und entstanden ist STYLIGHT, die beste Art Mode zu shoppen. (www.stylight.de)

Welche Unterstützung hat STYLIGHT in der Gründungsphase bekommen?

Wir hatten Glück, dass unser Business-Plan schon früh durch das „Exist“ Gründerstipendium und mit professionellem Coaching sowie ersten Büro-Räumen durch das „Center for Digital Technology and Management“  unterstützt wurde. Außerdem haben wir schnell Investoren wie Holtzbrinck Ventures und später dann auch Tengelmann Ventures und SevenVentures von unserem Konzept überzeugen können, die zum schnellen, weltweiten Wachstum von STYLIGHT.de ebenfalls beigetragen haben.


STYLIGHT ist Mode-Community und Suchmaschine zugleich, letztlich also auch ein innovatives IT-Unternehmen. Was zeichnet aus Ihrer Sicht den IT-Standort München und die Metropolregion aus?

München zählt nicht umsonst zu den lebenswertesten Städten weltweit. Ich glaube, dass gerade auch solche Aspekte dazu beitragen, weltweit Talente für den bayrischen Standort zu begeistern – das erleben wir auch immer wieder bei STYLIGHT.de. Derzeit arbeiten 100 Mitarbeiter bei uns und von ihnen sind über 50 Prozent international. Daneben können wir außerdem auf einen qualitativ sehr hochwertigen Talent-Pool durch die TU und LMU hier vor Ort blicken.

Seit 2013 ist STYLIGHT auch im Fernsehen präsent. Welche Impulse haben sich daraus für Ihr Geschäft ergeben?

Gerade erst vor einer Woche haben wir unseren zweiten TV-Spot mit dem Slogan „Nichts zum Anziehen“ lanciert. TV-Werbung ist für uns schon lange ein wichtiges Marketing-Tool und dank deutschlandweiter Reichweite ein absolutes Muss.

Was sind für Sie die Hot Spots in München und Umgebung?

Eines meiner Lieblingsviertel in München ist die Maxvorstadt. Ich bin gerne bei Barry in der Königin 43 oder auch im Vorhölzer Kaffee auf dem Gelände der TU. Da ich im Isartal aufgewachsen bin, zieht es mich an den Wochenenden aber oft auch in die Berge, raus aus dem Stadtleben und rein in die bayrische Natur.